Moskauer Bankriese hat Raiffeisen im Visier
Die größte russische Bank ist an einem Zukauf einer Ostbank mit einem großen Filialnetz interessiert. Medienberichte brachten ungarische OTP und Raiffeisen ins Gespräch.

Foto © Kleine Zeitung DIGITAL/Erwin Scheriau
Die größte russische Bank, die staatliche Sberbank, will langfristig einen Osteuropa-Bank mit einem großen Filialnetz kaufen. Russische Medienberichte brachten dafür die ungarische OTP, aber auch die österreichische Raiffeisen ins Gespräch.
Derzeit fehlt das Geld.
Allerdings fehle derzeit der Sberbank das Geld für eine derartige Transaktion, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Montag unter Berufung auf die russische Agentur Interfax. Die russische Staatsbank könnte ein Finanzinstitut erwerben oder mittels eines 25-prozentigen Aktientausch einsteigen, berichtete Interfax weiter.
Morgan Stanley als Berater beauftragt.
Aus gut informierten Kreisen erfuhr Interfax, dass die Russen die US-Großbank Morgan Stanley als Berater für eine Transaktion rund um OTP-Anteile beauftragt haben sollen.
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Fakten
Sberbank ist die größte Bank Osteuropas und hat 250 Millionen Privatkunden und 1,3 Million Geschäftskunden. Die Bank wurde 1841 gegründet. Sie hat etwa 19.000 Filialen und 235.000 Angestellt(Stand 2005) und ist im Privatkundengeschäft und im Geschäftskundenbereich die führende Bank in Russland. Vorstandsvorsitzender ist seit November 2007 der ehemalige russische Wirtschaftsminister German Gref.













