Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 20. April 2014 00:16 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Citigroup "regelt" Altlast mit 1,1 Milliarden Dollar "Es wird alles getan, um das Spiel zu schützen" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wirtschaftskrise Nächster Artikel Citigroup "regelt" Altlast mit 1,1 Milliarden Dollar "Es wird alles getan, um das Spiel zu schützen"
    Zuletzt aktualisiert: 19.10.2008 um 11:45 UhrKommentare

    Experten-Horrorszenario: "Die meisten Staaten sind Mitte 2009 bankrott"

    Der Wiener Hartgeld-Investor Walter Eichelburg der bereits Anfang 2007 den Zusammenbruch von Fannie Mae und Freddie Mac vorhergesagt hatte, gibt nun noch weitaus dunklere Prognosen ab.

    Foto © APA

    Angesichts weltweiter Rezessionsängste und der immer längeren Dauer der Finanzkrise hat derzeit vor allem eines Konjunktur: Horrorszenarien und Prophezeiungen über die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft. Der Wiener Hartgeld-Investor Walter Eichelburg, der bereits Anfang 2007 den Zusammenbruch von Fannie Mae und Freddie Mac vorhergesagt hatte, zeichnet eines davon: "Die meisten Staaten und Banken sind bis Mitte 2009 bankrott", ist er felsenfest überzeugt.

    "Kondratieff-Winter". Er beruft sich dabei auf den derzeit herrschenden "Kondratieff-Winter", die letzte Phase eines Finanzzyklus, der in Deutschland im Jahr 1948 mit einem "Kondratieff-Frühling" begonnen habe. In den Winter sei man bereits im Jänner 2000 eingetreten. Es werde in letzter Instanz zu Hyperinflation und einer massiven Umschichtung in Gold kommen. "Wenn die Finanz-Titanic sinkt, wird man jeden Preis für die Rettungsboote zahlen", ist sich Eichelburg sicher. Gold sei bis 3.000 Dollar je Feinunze "billig".

    Finstere Zeiten". Nach Island sieht er Ungarn bereits im Staatsbankrott, danach Rumänien und die baltischen Staaten. Für die Euro-Zone dürften ebenfalls finstere Zeiten gekommen sein. "Die Euro-Zone könnte komplett auseinanderfallen", so Eichelburg. Auch Österreich werde betroffen sein. Dass die heimischen Banken so stark leiden, liege daran, dass sie teilweise "unglaubliche Kredite" in die ehemaligen Ostblock-Staaten "hineingepresst hätten". Deren hohe Handelsbilanzdefizite würden sie in Krisenzeiten besonders anfällig machen.

    "Goldpreisdrückung". Dass die Goldpreise bis dato noch nicht in diese Höhen geklettert sind, erklärt Eichelburg mit der "Goldpreisdrückung" durch "massive Gold- und Derivatverkäufe der Notenbanken". Schlussendlich könnten jedoch auch die Notenbanken Pleite gehen. Die "Rettungsaktionen" der Zentralbanken für die Banken würden dieser Entwicklung Vorschub leisten, indem sie Papiergeld in großem Stil drucken. "Der Bail-Out führt zum Untergang in den betroffenen Staaten", glaubt der überzeugte Gold-Investor.


    Experten-Tipps

    Eichelburg rät Kleinanlegern dazu, die "Obrigkeits-
    gläubigkeit abzulegen und den Hausverstand einzu-
    schalten"
    . Bankmanager seien eben auch nur Ange-
    stellte und "Teil des Systems", so Eichelburg. Ihr Fett bekommen auch die Medien ab: Die "Bubble-Presse", trage zur Ent-stehung von Spekulations-
    blasen maßgeblich bei.

    Mehr Wirtschaftskrise

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Amazon-Mitarbeiter streiken erneut

      Im Streit über einen Tarifvertrag legen Mitarbeiter von Amazon.com in De...Noch nicht bewertet

       




      Kleine Zeitung Akademie

      Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

       

      Wirtschaft-Fotoserien

      Tilo Berlin vor Gericht 

      Tilo Berlin vor Gericht

       

      Lebe deinen Plan!



      Seitenübersicht