US-Handel bangt um heuriges Weihnachtsgeschäft
Schlechte Wirtschaftsnachrichten verderben Kauflaune wie schon lange nicht mehr.

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In Folge der Finanzkrise fürchtet der US-Handel nun um das Weihnachtsgeschäft, wo viele Branchen einen Löwenanteil ihres Jahresumsatzes machen. Die Käuferzurückhaltung ist bereits
spürbar, im September mussten Kaufhausketten wie Saks zweistellige Umsatzrückgänge hinnehmen. Lediglich Diskonter konnten etwas zulegen, Costco steigerte den Umsatz sogar um neun Prozent.
Direkte Auswirkungen. Besonders an jenem Tag, als das Repräsentantenhaus den
Rettungsplan für die US-Finanzbranche ablehnte, verging den amerikanischen Konsumenten die Kauflust: So ging die Frequenz in den großen Einkaufszentren landesweit um 12 Prozent zurück, berichtet die "Washington Post" (Donnerstagausgabe). Der Rettungsplan wurde
schließlich doch angenommen.
Frühe Schnäppchen. Die Einkäufer der großen Handelsketten wollen im Hinblick auf das
Weihnachtsgeschäft jedenfalls vorsichtig vorgehen: Erwartet wird eine Zurückhaltung der amerikanischen Konsumenten. Um die Kauflaune anzukurbeln, könnten heuer schon früher als sonst Sonderangebote und Preissenkungen durchgeführt werden.













