Royal Bank of Scotland stürzt ab
Die Royal Bank of Scotland Group wurde an der Londoner Börse vom Handel ausgesetzt. Die Aktie ist zuvor um 39 Prozent abgestürzt.

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Marktgerüchte über
angebliche Liquiditätsengpässe führender britischer Banken haben die
Aktien der Royal Bank of Scotland Group (RBS) am Dienstag erneut
um 39 Prozent abstürzen lassen, auf den tiefsten Stand seit 13 Jahren, bevor die
Aktie vom Handel ausgesetzt wurde. Außerdem kursierten am Markt
Spekulationen, wonach das Institut verstaatlicht werden soll.
Krisentreffen mit Finanzminister. Finanzminister Alistair Darling und der Chef der Bank of England,
Mervyn King, kamen in der Nacht auf Montag mit den Chefs der größten
britischen Banken zu einem vertraulichen Krisentreffen zusammen, so der britische Fernsehsender BBC. Bei den
Gesprächen, an denen auch RBS-Chef Fred Goodwin und Barclays-Chef
John Varley beteiligt gewesen seien, sei es um eine mögliche
Finanzhilfe der Regierung um mehr als 50 Milliarden Pfund (rund 64 Milliarden Euro) gegangen. Damit sollten die Bankbilanzen stabilisiert und das
Vertrauen in die Institute gestärkt werden. Details über die mögliche
Finanzspritze habe die Regierung bisher aber nicht mitgeteilt, hieß
es weiter.
Barcleys dementiert Hilfegesuch Die britische Großbank Barclays hat in eigener Sache am Dienstag
einen Medien-Bericht über ein Hilfegesuch an das britische
Finanzministerium dementiert. "Wir haben kein Kapital von der
britischen Regierung gefordert", sagte ein Sprecher zu Mittag und
reagierte damit auf den Bericht der BBC. Danach hätten neben Barclays auch die Royal Bank of Scotland der
britischen Regierung signalisiert, dass sie schneller Geld von der
Regierung benötigen könnten als zunächst erwartet. Die RBS lehnte
einen Kommentar bei einem Investorentreffen ab.













