Nikkei-Index fällt auf niedrigsten Stand seit drei Jahren
Die Finanzkrise hat die Realwirtschaft erreicht.

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Furcht vor einem stärkeren Abdriften der
Weltwirtschaft haben die Kurse an der Tokioter Börse am Freitag
weiter auf Talfahrt geschickt. Der Nikkei-Index fiel im
Vormittagsgeschäft um 1,1 Prozent auf 11.032 Punkte, den niedrigsten
Stand seit Mai 2005. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,7
Prozent auf 1.059 Punkte. Vor allem Autowerte kamen unter Druck nach
schlechten Absatzzahlen in den USA. Mit dem Rückgang der
Neuzulassungen um rund 30 Prozent sei offenkundig geworden, dass die
Finanzkrise die Realwirtschaft erreicht habe, sagte ein Händler. Das
führe zu Verkäufen von besonders konjunktursensiblen Werten.
Größte Verlierer.
Zu den größten Verlierern im 225 Titel umfassenden Nikkei-Index
gehörten Toyota Motor, die um 4,6 Prozent auf 4.110 Yen nachgaben,
und Honda Motor mit einem Minus von 4,0 Prozent auf 2.880 Yen. Auch
Hightech-Hersteller waren unter Druck. Canon gab 2,2 Prozent auf
3.920 Yen nach.
Rettungspaket.
Investoren erwarteten, dass das US-Repräsentantenhaus das
Rettungspaket annimmt, dass dies sich aber nicht positiv auf den
Markt auswirken werde, weil die Wirksamkeit infrage stehe, sagte ein
Händler.













