Krise macht auch reiche Amerikaner ärmer
Bill Gates' Vermögen schrumpfte im Zuge der Finanzkrise um zwei Milliarden Dollar.

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Microsoft-Gründer Bill Gates führt das
15. Jahr in Folge die "Forbes"-Liste der reichsten Amerikaner an.
Aber die Probleme der Wirtschaft gingen auch an ihm nicht spurlos
vorüber: Sein Vermögen verringerte sich auf geschätzte 57 Milliarden
Dollar (40,1 Mrd. Euro) nach 59 Milliarden im vorigen Jahr, wie das
Magazin jetzt berichtete.
Superreiche "in Not". Dieses Schicksal teilt er mit vielen der Superreichen. Warren
Buffett liegt zwar immer noch am Platz zwei der 400 reichsten
Amerikaner, aber auch er musste Verluste hinnehmen. Sein Vermögen
sank den Angaben zufolge um zwei auf 50 Milliarden Dollar. Andere
mussten sogar noch größere Einschnitte in ihr Milliardenvermögen
erleiden.
Dass die Reichen nicht noch reicher geworden sind, zeige deutlich,
dass die Wirtschaft in Schwierigkeiten stecke, sagte
"Forbes"-Redakteur Matthew Miller.
Liste der Reichsten. Um auf die Liste der 400 Reichsten zu kommen, war in diesem Jahr
ein Vermögen von mindestens 1,3 Milliarden Dollar nötig. Der
Durchschnitt der 400 reichsten Amerikaner liegt bei 3,9 Milliarden
Dollar. Zusammen verfügen sie über 1,57 Billionen Dollar, mehr als
das gesamte Bruttoinlandsprodukt Kanadas.
Der jüngste auf der Liste ist der 24-jährige Gründer des
Internetportals Facebook Mark Zuckerberg. Er hat ein Vermögen von 1,5
Milliarden Dollar.













