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    Zuletzt aktualisiert: 17.09.2008 um 12:54 UhrKommentare

    UNIQA und VIG haben Anleihen bei Lehman

    Medienberichten zu Folge hat die US-Finanzkrise weitere Auswirkungen auf die österreichischen Versicherungen.

    Foto © APA

    Die US-Finanzkrise hat weitere Auswirkungen auf die österreichischen Versicherungen. Die UNIQA und die Wiener Städtische (Vienna Insurance Group, VIG) sollen laut einem Bericht der "Presse" Beträge in zweistelliger Millionenhöhe in Anleihen der insolventen US-Bank Lehman Brothers investiert haben. Außerdem haben die Häuser beide ein "limitiertes" Exposure zu dem krisengeschüttelten US-Versicherungsriesen American International Group (AIG), so die Zeitung. UNIQA bestätigt indirekt, von der VIG gibt es keinen Kommentar.

    Verflechtungen. Die Wiener Städtische und die UNIQA haben zwar - wie andere heimische Versicherungen - keine Lebensversicherungen verkauft, bei denen Lehman als Garantiegeber fungiert. Es bestehen aber andere Verflechtungen mit der US-Bank und der angeschlagenen AIG, der die US-Notenbank Fed nun bis zu 85 Mrd. Dollar (59,6 Mrd. Euro) leiht.

    Anleihen im Überblick. Die UNIQA soll laut "Presse" Anleihen im Wert von 40 bis 50 Mio. Euro bei Lehman besitzen. "Einen dreistelligen Millionenbetrag dementieren wir", sagte ein Sprecher auf APA-Anfrage. Über die genaue Höhe des Betrags werde allerdings keine Auskunft gegeben. "Im Sinne eines international gestreuten Kapitalanlage-Portefeuilles hat UNIQA in unterschiedlichen Assetklassen auch Lehman-Positionen", so UNIQA-Generaldirektor Konstantin Klien in einer Stellungnahme am Mittwoch. Dieses Exposure sei allerdings "sehr begrenzt und zum großen Teil erstrangig". Genauere Angaben wurden nicht gemacht.

    Wiener Städtische. Die Wiener Städtische soll laut "Presse" dem Vernehmen nach 60 bis 70 Millionen Euro in Anleihen bei Lehman investiert haben. "Ich kann das weder dementieren noch bestätigen", sagte eine Sprecherin auf APA-Anfrage. Auch zu den Verbindungen mit AIG gab es keinen Kommentar. "Wir haben einige Geschäftsbeziehungen zu AIG im Bereich von Garantieprodukten und in der Rückversicherung", sagte VIG-Generaldirektor Günter Geyer zur "Presse".

    UNIQA. Die UNIQA habe zur AIG "keine engen Beziehungen, die über das übliche Maß einer international verflochtenen Wirtschaft hinausgehen", hieß es in der Stellungnahme. Das direkte Exposure von UNIQA bei AIG sei nicht nennenswert. Der Versicherer konzentriere sich auf Europa und arbeite primär mit europäischen Erst- und Rückversicherern zusammen. Daher gebe es "praktisch keinen direkten Einfluss der AIG-Krise" auf die UNIQA. Allgemeine Auswirkungen auf die gesamte Branche - etwa über Rückversicherungsbedingungen - könne man "natürlich nie" ausschließen.

    AIG in Osteuropa. Die AIG ist auch in verschiedenen osteuropäischen Ländern mit kleineren und größeren Unternehmen aktiv. Würde sich AIG aus CEE zurückziehen, würde sich die UNIQA diese Gesellschaften "genauer ansehen", so ein Sprecher. Noch gebe es aber keine Signale seitens des US-Riesen. Die UNIQA sei aber "grundsätzlich auch zu Zukäufen in dieser Region bereit", sagte Klien laut Stellungnahme. Stimmen müsse aber der Preis, die strategische Kompatibilität und das Potenzial. "In letzter Zeit waren die Preise schlicht und einfach zu hoch, und es war vernünftiger, statt in Akquisitionen in organisches Wachstum zu investieren", so Klien.


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