Immobilien-Aktien sind billiger geworden
Waren die österreichischen Immobilienunternehmen früher vor allem Bestandhalter und -verwalter, so sind sie in den vergangenen Jahren verstärkt in das Development- Geschäft eingestiegen.
Immobilien-Aktien haftete immer
etwas Beschauliches an: Wenn,
dann wanderten sie eher unter
Sicherheitsaspekten denn mit
Blick auf die Performance in die Depots
der Anleger, statt Spitzenrendite war
Stabilität angesagt. Im Jahr 2005 war es
aber vorbei mit der Ruhe: Immo-Titel
wurden auf einmal zum Renner
schlechthin. Konnte der Immobilien-
ATX, in dem die wichtigsten heimischen
Immobilienaktien berücksichtigt
sind, im Jahr 2002 rund fünf Prozent
zulegen und in den Folgejahren die Performance
auf sieben Prozent ausbauen,
war es 2005 bereits ein Plus von 14
Prozent. Und im Vorjahr hängte der
Index mit einer Performance von gut
23 Prozent sogar den ATX ab.
Weltweiter Boom. Aber
nicht nur in Österreich, sondern weltweit
trieb der Run auf Immobilienaktien
die Kurse in die Höhe. Historisch
niedrige Zinsen, die Finanzierungen
vergleichsweise billig machten, kamen
der Entwicklung ebenso zugute, wie
eine geringere Attraktivität der Anleihemärkte
und die Unmengen von
Geld, die an den Finanzmärkten nach
einer Veranlagung suchten.
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Bruno Ettenauer, Sprecher des Vorstands der CA Immo und CA Immo Intl.Foto © CA IMMO
Zitat
"Mit der Gründung des ersten REIT einer österreichischen Immogesellschaft in Deutschland schlagen wir in der Erfolgsgeschichte ein neues Kapitel auf.“

