AUA zieht Lufthansa noch weiter in die roten Zahlen
Die Konsolidierung der Neuerwerbungen Austrian Airlines (AUA) und British Midland (bmi) werden bei der deutschen Lufthansa auch 2010 das Ergebnis belasten. Im 1. Quartal schrieb die Lufthansa tiefrote Zahlen.

Foto © APDie AUA ist weiterhin in der Verlustzone
Die seit September 2009 der deutschen Lufthansa gehörende Austrian Airlines (AUA) hat im traditionell schwachen ersten Quartal 2010 operativ genauso viel Verlust eingeflogen wie im ersten Quartal 2009. Netto-Ergebniszahlen werden in den Zwischenberichten seit dem Verkauf an die Lufthansa und dem Abgang der AUA von der Börse nicht mehr bekannt gegeben. Von Jänner bis März hat die AUA einen operativen Verlust von 64,7 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2009 lag der operative Abgang bei 64 Mio. Euro.
Der Vorstand des Mutterkonzerns Lufthansa rechnet für 2010 mit einem positiven Ergebnis im Konzern. Voraussetzung dafür ist allerdings: Es darf wegen der Vulkanasche aus Island keine weiteren Flugverbote geben.
Dickes Minus bei Lufthansa
Die Lufthansa hat im ersten Quartal 2010 - wie bereits am Dienstagabend vermeldet - operativ einen Verlust von 330 Mio. Euro gemacht, um 286 Millionen Euro mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (-44 Mio. Euro). Einen hohen operativen Verlust machte der Geschäftsbereich "Passage". Da schlug sich u.a. der Pilotenstreik nieder.
Das Konzernergebnis (Nettoverlust) für das erste Quartal 2010 lag bei minus 298 Mio. Euro, im Vorjahreszeitraum lag es bei minus 267 Mio. Euro.
Die "Lufthansa Passage" hatte am operativen Konzern-Verlust einen Anteil von minus 236 Mio. Euro, Austrian Airlines trug minus 66 Millionen Euro bei, bmi minus 45 Mio. Euro und Germanwings minus 34 Millionen Euro. Auch die Schweizer Tochter Swiss war nach eigener Rechnung zum ersten Mal seit 2005 im ersten Quartal in der Verlustzone, in der Lufthansa-Konzernbilanz fiel dies aber nicht ins Gewicht.














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