Lufthansa sieht sich von Krise weniger betroffen
Dank des Zukaufs von AUA und British Midland stiegen die Passagierzahlen in den ersten drei Quartalen um 3 Prozent auf 55 Millionen.

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Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa sieht sich von der Krise im globalen Luftverkehr weniger betroffen als andere Airlines. "Es ist uns gelungen, ein größeres Stück von einem kleineren Kuchen zu ergattern", sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber am Donnerstag bei der Vorstellung der Quartalszahlen. Die Zahl der Passagiere sei in den ersten drei Quartalen 2009 durch die Zukäufe von Austrian Airlines und British Midland um drei Prozent auf 55 Millionen gestiegen, ohne diese Effekte wäre ein Rückgang um drei Prozent zu verbuchen gewesen.
Das Unternehmen werde hart kämpfen, um am Ende des Jahres operativ schwarze Zahlen präsentieren zu können, sagte Mayrhuber. Die internationale Luftfahrtorganisation IATA rechne mit einem Verlust bei allen Airlines weltweit von zusammen 11 Mrd. Dollar (7,44 Mrd. Euro).
Im dritten Quartal hatte Lufthansa unter dem Strich 184 Mio. Euro verdient, das ist fast ein Viertel mehr als im Vorjahresquartal. Darin sind allerdings mehrere Sondereffekte enthalten, darunter die erstmalige Einbeziehung der Zukäufe. Der Umsatz sank im dritten Quartal um 9,4 Prozent auf rund 5,9 Mrd. Euro. Mayrhuber bekräftigte, den eingeschlagenen Sparkurs fortsetzen zu wollen.














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