AUA/Lufthansa: Tiefere Prüfung zeichnet sich ab
Der Deal zwischen Austrian Airlines (AUA) und Lufthansa könnte doch noch einer weiteren Prüfung durch die EU-Kommission unterzogen werden.

Foto © APA
AUA/Lufthansa - : Vertiefte Prüfung könnte kurz sein EU-Kommission wird 90-Tage-Frist nicht ausschöpfen Der Deal zwischen AUA und Lufthansa wird von der EU-Kommission am Mittwoch doch noch nicht gebilligt. Wie die APA am Abend erfuhr, wird es vielmehr eine weitere - diesmal vertiefte - wettbewerbsrechtliche Prüfung mit einer Dauer bis zu 90 Tagen geben.
Früher abgeschlossen. Bereits zu Mittag hatte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes durchblicken lassen, dass dieses Verfahren auch schneller abgeschlossen sein könnte. Dies ist für das Überleben der AUA notwendig, denn das Angebot des deutschen Kranich für eine Übernahme gilt nur bis 31. Juli.
Staatsbeihilfe. Daneben ist ja weiterhin die Prüfung der zu EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani ressortierenden Genehmigung der Staatsbeihilfe von 500 Millionen Euro für die AUA offen. In beiden Fällen muss es jedenfalls noch in diesem Monat zu einem positiven Abschluss kommen, sonst ist die geplante Übernahme der AUA durch Lufthansa tatsächlich gestorben.
Punkte zu klären. Wie die APA erfuhr, geht es in Fragen der Auflagen nur mehr um wenige Punkte - und zwar um Streckeneinsparungen (Slots) betreffend Wien-Frankfurt und Wien-Genf.
Features
Zum Thema
31. Juli
Bis 31. Juli gilt das Angebot der Deutschen Lufthansa
für die angeschlageneAUA. Klappt es zeitgerecht
mit dem "Go" aus Brüssel, kann die AUA in diesem Sommer unter die
rettenden Fittiche der Kranich-Airline schlüpfen. Bedingungen:
Freigabe einer halben Milliarde Staats-













