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    "Verschnupfter" Oligarch: AUA kriegt Anflugverbot für Dnepropetowsk Aufregung bei AUA: Austro Control erhöht Gebühren Voriger Artikel Aktuelle Artikel: AUA Nächster Artikel "Verschnupfter" Oligarch: AUA kriegt Anflugverbot für Dnepropetowsk Aufregung bei AUA: Austro Control erhöht Gebühren
    Zuletzt aktualisiert: 19.03.2009 um 14:00 UhrKommentare

    Lauda empört über AUA-Forderung nach Spezialtarifen

    Die Übernahme von AUA-Schulden durch den österreichischen Staat ist anderen Airlines seit Monaten ein Dorn im Auge.

    Foto © APA

    Allen voran flyniki-Boss Niki Lauda: "Warum sollen wir die Verluste weiter zahlen und einer kranken Airline Geld geben, damit sie dann krank weiterfliegt?", fragte Lauda heute, Donnerstag, bei der Präsentation seiner Bilanzzahlen in Wien. Auch Spezialtarife, über die die AUA mit OMV, Flughafen Wien und Austro Control verhandelt, stoßen dem ehemaligen Rennfahrer sauer auf: "Wenn die AUA einen günstigeren Tarif bekommt, flieg ich persönlich nach Brüssel. Aber mit einer Rakete", so seine heutige Ansage.

    Verhandlungen. Die AUA verhandelt derzeit mit der OMV über bessere Konditionen. Neben OMV und Flughafen sind auch Austro Control oder andere Gebührenstellen Adressaten für Sanierungsbeiträge. Es gehe nicht um "Notgroschen" zur Krisenüberbrückung, sondern um ein "gemeinsames Verständnis für Standortinteressen", argumentierte die AUA bisher. Airliner Lauda zeigte sich empört: "Die AUA darf keinen Spezialtarif bekommen, sonst müssen sie mir und jeder anderen Fluggesellschaft auch einen geben."

    "Wettbewerbsverzerrung". Einmal mehr sprach Lauda von einer "enormen Wettbewerbsverzerrung" durch den Verkauf der AUA an die deutsche Lufthansa. Nach wie vor sei er überzeugt, dass der geplante Deal nicht so leicht über die Bühne gehen wird. Neben Brüssel schoss der flyniki-Gründer auf die AUA ein: "Die AUA hat zwei Probleme: zu hohe Kosten und zu wenig Passagiere. Sie muss endlich Flüge kürzen." Sobald die Lufthansa die AUA übernommen hat, würden ohnehin Strecken und Flüge gekürzt werden. Derzeit tue die AUA nichts, um ihre Lage zu verbessern, sondern warte einfach ab, bis die Lufthansa sie übernimmt, so Lauda. Er selbst halte seine Augen und Ohren stets offen und wird "jede Lücke, die die AUA aufmacht" nützen.

    Rekord. Lauda hat mit seiner Billigfluglinie flyniki 2008 nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis erwirtschaftet. Die Gesellschaft beförderte im Vorjahr 2,1 Millionen Gäste, knapp ein Viertel mehr als 2007. Der Umsatz kletterte um 25 Prozent auf 229 Mio. Euro nach oben, der Gewinn nach Steuern erhöhte sich um 103 Prozent auf 7,1 Mio. Euro. Heuer schaffe flyniki 150 neue Arbeitsplätze - vor allem in den Bereichen Flugbetrieb und Technik. Damit werde der Mitarbeiterstand im Jahr 2009 auf mehr als 500 steigen.

    Ziel für 2009. Das Passagierziel für 2009 setzt Lauda hoch an - heuer möchte flyniki um 30 Prozent mehr Gäste befördern als im vergangenen Jahr. Die Anzeichen, dieses Ziel zu erreichen, stünden gut: Im Jänner und Februar habe das Passagierplus knapp 41 Prozent betragen. Dem gegenüber stehe ein Einbruch des Gesamtvolumens am Flughafen Wien von minus 14,3 Prozent.

    Streckennetz ausgebaut. Im Sommer 2009 wird die Billigfluglinie ihr Streckennetz weiter ausbauen: Künftig wird Fly Niki dreimal pro Woche zwischen Innsbruck und Palma de Mallorca hin- und herfliegen. Die Strecke Wien-Rom wird ab Mitte Juni aufgestockt - statt einmal wird nun zweimal täglich geflogen. Ab Mai bedient die Airline den Kurs Wien-Malaga dreimal in der Woche. In Graz soll ein Airbus A320 positioniert werden und die Aufnahme von 5 wöchentlichen Verbindungen zwischen Graz und Palma mit Anschlussmöglichkeiten im Air Berlin-Hub Palma auf die Iberische Halbinsel erfolgen. Weiters werden ab Graz Feriendestinationen wie Rhodos, Heraklion, Antalya bedient. Zwischen Österreich und den Balearen bzw. dem Festland wird es im Sommer 90 wöchentliche Verbindungen geben, kündigte Airline-Boss Lauda heute an. Langstrecken seien aber "kein Thema", meinte Lauda. "Schuster bleib bei deinen Leisten."


    Fakten

    Fly Niki hält einen Passa-gieranteil von rund 7 Prozent am Flughafen Wien. Gemein-sam mit Partner Air Berlin, mit 24 Prozent an Niki beteiligt, beträgt der Marktanteil rund 14 Prozent. Laudas Anteil soll heuer auf 12 Prozent steigen, mit Air Berlin sogar auf über 20 Prozent. Im Februar habe Niki den bisherigen Rekord-wert von 9,3 Prozent erreicht, sagte Lauda. Heuer wird die Niki-Flotte um zwei Flugzeuge des Typs Embraer 190 und einen neuen Airbus A321 aufgestockt.

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