Gewerkschaft begrüßt Verschiebung des AUA-Verkaufs
Laut GPA-Vorsitzenden Katzian soll die Partnersuche nun "unter fairen und transparenten Bedingungen erfolgen".

Foto © APAGPA-Vorsitzender Wolfgang Katzian
Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) begrüßte in einer Aussendung, dass der Verkaufsprozess der Austrian Airlines (AUA) noch einmal verschoben
wurde.
"Alle Kräfte aufwenden". Wie die GPA am Montag in einer Aussendung mitteilte, "müssen jetzt alle Kräfte aufgewendet werden, dass die Zukunft dieses für den gesamten Wirtschaftstandort so wichtigen Unternehmens und die damit auf dem Spiel stehenden Arbeitsplätze gesichert bleiben. Da offenbar beträchtliche Summen an Steuergeld notwendig sind, um die Zukunft der AUA und ihrer Beschäftigten zu sichern, ist es zu begrüßen, dass der Verkaufsprozess noch einmal verschoben wird".
Ungereimtheiten. Im gesamten Verlauf des Verkaufsprozesses habe es so viele
Ungereimtheiten und intransparente Vorfälle gegeben, dass jetzt endlich reiner Tisch gemacht werden muss", erklärte GPA-Vorsitzender Wolfgang Katzian zum Verdacht, dass es Vorabsprachen zum Verkauf der AUA in Richtung Lufthansa gegeben habe. Die Gewerkschaft fordert
daher eine genaue Prüfung durch eine unabhängige Instanz.
"Endlich Klarheit". "Die nationalen und volkswirtschaftlichen Interessen zählen bei
einer Luftlinie mindestens genau so sehr wie bei Banken. Es muss nun endlich Klarheit geschaffen werden, alle Ungereimtheiten vom Tisch geräumt und eine Partnersuche zu fairen Bedingungen ermöglicht werden", betonte Katzian.













