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  • 16. September 2014 13:31 Uhr | Als Startseite
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    Inflation stieg im Mai auf 1,8 Prozent Inflation im Juni auf 2,2 Prozent angestiegen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Inflation Nächster Artikel Inflation stieg im Mai auf 1,8 Prozent Inflation im Juni auf 2,2 Prozent angestiegen
    Zuletzt aktualisiert: 16.06.2011 um 10:57 UhrKommentare

    Inflation sinkt auf 3,2 Prozent

    Die Inflation in Österreich ist im Mai leicht gesunken. Dennoch ist sie weiterhin auf hohem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise um 3,2 Prozent gestiegen. Hauptpreistreiber waren Ölprodukte.

    Foto © APA

    Die Teuerung ist in Österreich im Mai weiter hoch geblieben. Im Jahresabstand verringerte sich die Inflationsrate nur geringfügig von 3,3 auf 3,2 Prozent. Hauptpreistreiber blieben Ölprodukte mit 16 Prozent Preisanstieg in zwölf Monaten, gefolgt von Nahrungsmitteln mit 4 Prozent Anstieg, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Im Monatsabstand blieb das Preisniveau gleich.

    Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) legte mit erneut 3,4 Prozent Jahresrate auch diesmal wieder etwas stärker zu als der allgemeine VPI, blieb aber im Monatsabstand ebenfalls unverändert.

    Der für die Euro-Zone errechnete Harmonisierte Preisindex (HVPI) Österreichs stieg wie im April auch im Mai binnen Jahresfrist um 3,7 Prozent, ging gegenüber dem Vormonat jedoch um 0,1 Prozent zurück.

    Wocheneinkauf verteuert sich rapide

    Der sogenannte "Miniwarenkorb", der einen typischen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, ist im Mai für Herrn und Frau Österreicher um 6,9 Prozent teurer gekommen als ein Jahr davor. Im April waren es um 6,8 Prozent mehr gewesen.

    Der "Mikrowarenkorb", der überwiegend Nahrungsmittel enthält und den täglichen Einkauf widerspielt, kostete im Mai um 4,9 Prozent mehr als zwölf Monate davor, gab die Statistik Austria am Donnerstag bekannt. Im April hatte die Jahresrate hier 4,4 Prozent betragen.

    Leicht gedämpft wurde die Jahresinflationsrate in Österreich im Mai - trotz der 16-prozentigen Verteuerung bei Mineralölprodukten - durch den sogenannten "Basiseffekt" bei Ölpreisen, nachdem hier die stärksten Preisanstiege schon gut ein Jahr zurückliegen. Dieses statistische Phänomen spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle: Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, fällt die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig aus, erläutert die Statistik Austria.

    Die Ölprodukte allein trugen 0,71 Prozentpunkte zum VPI-Anstieg von 3,2 Prozent bei, die gesamte Ausgabengruppe "Verkehr", die sich im Schnitt um 5,5 Prozent verteuerte und ebenfalls die Spritpreise enthält, war für 0,77 Prozentpunkte der Inflation verantwortlich. Wartung und Reparaturen von Pkw kosteten 5 Prozent mehr, Flugtickets um 11 Prozent mehr. Dafür waren neue Pkw um 1 Prozent billiger.

    In der Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser und Energie", die sich im Schnitt um 2,7 Prozent verteuerte und damit den VPI um 0,50 Prozentpunkte nach oben zog, waren für den Anstieg vor allem höhere Preise für Haushaltsenergie ausschlaggebend. Diese verteuerte sich insgesamt um 4,6 Prozent, wobei sich Heizöl um 15 Prozent verteuerte, Gas um 8 Prozent mehr kostete und Strom preisstabil blieb. Die Instandhaltung von Wohnungen kam nach Angaben der Statistik Austria von Donnerstag um 2,3 Prozent teurer, und die Wohnungsmieten stiegen um 3,1 Prozent.

    Getränke werden teurer

    An den überdurchschnittlichen Verteuerungen in der Ausgabengruppe "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" (um 4,7 Prozent; Einfluss +0,57 Prozentpunkte auf den VPI) waren laut Statistik Austria Preissprünge bei Nahrungsmitteln um 4,0 Prozent, aber auch bei alkoholfreien Getränken um durchschnittlich 11,4 Prozent verantwortlich, wobei Kaffee sogar um 29 Prozent kostspieliger wurde.

    Bei "Restaurant und Hotels" mit durchschnittlich 3,5 Prozent Preisanstieg und +0,27 Prozentpunkten Einfluss auf den VPI verteuerten sich Bewirtungsdienstleistungen binnen Jahresfrist um 2,8 Prozent und Beherbergungsdienstleistungen um 6,6 Prozent.

    Im Monatsabstand - von April auf Mai - blieb das Preisniveau insgesamt unverändert. Hauptpreisdämpfer waren "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" mit im Schnitt 0,7 Prozent Preisrückgang; dazu trugen vor allem das saisonbedingt um 11 Prozent billigere Obst bei. Hauptpreistreiber im Monatsabstand war der Bereich "Freizeit und Kultur" mit durchschnittlich 0,7 Prozent Anstieg, wofür saisonale Teuerungen bei Pauschalreisen von 3,3 Prozent maßgeblich waren.

    Dass die Teuerung bei den typischen Ausgaben für Pensionistenhaushalte mit 3,4 Prozent erneut etwas stärker als der allgemeine VPI ausgefallen ist, liegt laut Statistik Austria überwiegend an Preisanstiegen bei Spitals- und Sozialschutz-Dienstleistungen, Heizöl, Nahrungsmitteln und der Instandhaltung von Wohnungen. Spritverteuerungen dagegen schlagen hier schwächer durch als im VPI.

    Der beim HVPI mit 3,7 Prozent kräftigere Anstieg als beim VPI mit 3,2 Prozent liegt vor allem an den im HVPI stärker gewichteten Ausgaben für "Restaurants und Hotels" sowie Sprit und Flugtickets. Dämpfend auf den heimischen HVPI wirkten dagegen Ausgaben für Versicherungen sowie Kosten für die Instandhaltung von Wohnungen.


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