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Zuletzt aktualisiert: 16.04.2010 um 17:06 UhrKommentare

Das Leben wird immer teurer

Inflation steigt sprunghaft auf zwei Prozent: Hauptpreistreiber waren die Preissteigerungen bei Treibstoffen und Heizöl, die um 20 bzw. 30 Prozent teurer wurden. Zweitwichtigster Faktor waren die Mieten, die um 4,4 Prozent zulegten. In der Eurozone stiegen die Preise um 1,4 Prozent.

Die Inflation beträgt wieder zwei Prozent

Foto © ScheriauDie Inflation beträgt wieder zwei Prozent

Die Inflationsrate ist in Österreich im März auf den höchsten Wert seit November 2008 angestiegen und betrug im Jahresabstand 2,0 Prozent, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Im Februar waren die Verbraucherpreise um (revidiert) 1,0 Prozent gestiegen, im Jänner davor waren es 1,2 Prozent gewesen. Ohne Energie wäre die März-Inflationsrate um nur 1,2 Prozent gestiegen, teilte die Statistik Austria mit. Gegenüber Februar 2010 stiegen die Preise um 1,1 Prozent an. Die Warengruppe, die sich im Monatsabstand am meisten verteuerte, waren wegen des Auslaufens des Winterschlussverkaufs Bekleidung und Schuhe um 8,8 Prozent.

Der für die Euro-Zone errechnete Harmonisierte Preisindex (HVPI) für Österreich legte im März im Jahresabstand um 1,8 Prozent zu (Februar: 0,9 Prozent). Der Pensionisten-Preisindex (PIPH) stieg im März um 2,1.

Eurozone: plus 1,4 Prozent

Die Teuerung in der Eurozone ist im März auf 1,4 Prozent gegenüber 0,9 Prozent im Februar gestiegen. In der gesamten EU kletterte die Inflationsrate im selben Zeitraum von 1,5 Prozent auf 1,9 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Österreich meldete im März eine Teuerungsrate von 1,8 Prozent und liegt damit über dem Durchschnitt der 16 Euro-Länder.

Einen Preisrückgang verzeichneten im März Lettland (-4,0 Prozent), Irland (-2,4 Prozent) und Litauen (-0,4 Prozent). Die höchsten Teuerungsraten meldeten Ungarn (5,7 Prozent), Rumänien (4,2 Prozent) und Griechenland (3,9 Prozent). Die niedrigsten Durchschnittswerte über zwölf Monate betrachtet verzeichneten Irland (-2,3 Prozent), Portugal (-0,8 Prozent) und Estland (-0,7 Prozent), die höchsten Rumänien (5,0 Prozent), Ungarn (4,8 Prozent) und Polen (3,9 Prozent).

Bekleidungsartikel und Treibstoffe trieben laut Eurostat im März die Preise am stärksten nach oben. Über zwölf Monate betrachtet waren Öl und Treibstoffe die größten Preistreiber. Ein Jahr zuvor hatte die Inflationsrate in der Eurozone noch 0,6 Prozent und in der EU 1,3 Prozent betragen.


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