Inflation im November deutlich gesunken
Im November ist die Teuerungsrate im Jahresabstand auf 2,3 Prozent zurückgegangen.

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Im Vormonat Oktober lag die Inflation noch bei 3,1
Prozent. Die Teuerungsrate für Pensionisten (PIPH) ist im November
ebenfalls gesunken und machte 2,7 Prozent aus (Oktober: 3,3 Prozent). Dies teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit.
Wohnkosten. Im Monatsabstand - von Oktober auf November - wurde
die Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser und Energie" durch deutliche Preisanstiege bei der Haushaltsenergie zum Hauptpreistreiber. Gas wurde im November
durchschnittlich um 16 Prozent teurer, Strom um 4 Prozent und Fernwärme um 3 Prozent. Die Heizölpreise hingegen
fielen um 9 Prozent.
Nahrungsmittel. "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" wurden um
durchschnittlich 0,5 Prozent teurer. Dafür verantwortlich waren fast
ausschließlich Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln, teilte die Statistik Austria am
Mittwoch mit. Die Gemüsepreise stiegen durchschnittlich um 2 Prozent,
die Obstpreise um durchschnittlich 3 Prozent (Pfirsiche, Nektarinen
+29 Prozent). Zucker, Marmelade, Honig und Süßwaren verteuerten sich
um insgesamt 3 Prozent. Preisdämpfer
waren hingegen Molkereiprodukte und Eier.
Preisdämpfer. Stärkster Preisdämpfer im Monatsabstand war die Ausgabengruppe
"Verkehr", wobei nicht nur die
Treibstoffpreise sondern auch die
Preise für Flugtickets zurückgingen. Diesel wurde im
Monatsabstand um 6 Prozent, Superbenzin und Normalbenzin jeweils um 9
Prozent billiger.
Reisen. In der Ausgabengruppe "Freizeit und Kultur" wurden saisonalbedingt Pauschalreisen um durchschnittlich
6,9 Prozent billiger.
Features
Inflation
Inflation bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden bzw. merkbaren Anstieg des Preisniveaus. Das Austauschverhältnis von Geld zu allen anderen Gütern verändert sich zu Lasten des Geldes. Daher kann man unter Inflation auch eine Geldentwertung verstehen. Um "Güter" fassbar zu machen, werden Indizes oder Warenkörbe definiert.













