Triste Prognose: Lebensmittel bleiben teuer
Rechtzeitig vor dem Herbst kündigen zahlreiche Unternehmen Preissteigerungen an. Energie und Stahl, aber auch Reisen und Mietwohnungen werden teurer.

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Eigentlich sollte die Talfahrt des Ölpreises in der vergangenen Woche Anlass für Jubelstimmung sein. Ist sie auch, allerdings nur, was die wieder anziehenden Kurse an den Börsen angeht. Der Spritpreis an den Tankstellen bleibt konstant hoch und eine Vergünstigung nicht in Sicht.
Die Preise klettern.
Auch bei all jenen Produkten, bei denen in den letzten Monaten massiv die Preise angehoben wurden, gibt es keine Anzeichen, dass sie nachhaltig günstiger werden. Im Gegenteil. Zahlreiche Unternehmen - vom Billigflieger Air Berlin bis hin zum Konsumgüterkonzern Henkel - kündigten in den letzten Wochen an, dass ihre Produkte wieder teurer werden.
Beschränkt.
"Das lange erhoffte Platzen der Blase wird es nicht geben", erteilte ein deutscher Rohstoffexperte der Hoffnung, die Preise seien in den vergangenen Monaten künstlich nach oben gedrückt worden, eine Absage. Wenngleich man davon ausgeht, dass sich auch in der Schwellenländern China und Indien der Konjunktureinbruch im Westen - hierhin exportiert man ja - bemerkbar machen wird, so rechnen Analysten dennoch nicht damit, dass die Preise für Rohstoffe, aber auch Agrarprodukte nachgeben werden. Die Vorkommen seien schlicht beschränkt, daher werden die Produkte auch teurer.
Kaffee, Kakao und Co.
Was das für Herr und Frau Österreicher bedeutet ist klar: Kein Bereich des Lebens bleibt in den kommenden Monaten von Preiserhöhungen verschont. Besonders brisant: Aus dem Handel gibt es bereits erste Meldungen, dass mit einer Preissenkung bei Kaffee, Kakao, Zucker und Fleisch nicht zu rechnen sei.
Gaspreis.
Für viele Familien ein Schock: Auch der Gas-Preis wird teurer. Einzelne Anbieter wollen den Preis um 18 Prozent heben. Politiker fordern zur Entlastung sogar schon eigene Gastarife für Familien und Sozialhilfeempfänger.













