Millionen-Gage für Seen-Kauf an Vermittlerfirma des ÖGB
Die Aucon Immobilien AG kassierte mindestens 1,5 Millionen Euro an Vermittlungsgebühr vom Land.
Die von der Kleinen Zeitung enthüllte Spesen-Lawine für das Land Kärnten rund um den Kauf des Maltschacher Sees und des Hafnersees vom ÖGB, schwillt noch weiter an. Nicht nur BZÖ-Anwalt Michael Sommer mit der Kanzlei Gheneff-Rami-Sommer hat 970.000 Euro an dem 43-Millionen-Euro-Deal verdient. Die Aucon Immobilien AG hat sogar einen noch höheren Betrag als Vermittlungsgebühr abkassiert: "1,8 Millionen Euro - das sind 3,5 Prozent des Kaufpreises - bekam die Aucon. Sie ist ein ÖGB-Tochterunternehmen mit dem Auftrag, frühere Bawag-Immobilien zu verkaufen", sah gestern Jörg Haiders Sprecher Stefan Petzner auch die "rote Reichshälfte" kräftig am Honorarkuchen mitnaschen.
Honorar-Batzen. SPÖ-Chefin Gaby Schaunig spricht hingegen von einem Betrag von 1,5 Millionen Euro für die Aucon und weist die Schuld für diesen Honorar-Batzen Landeshauptmann Jörg Haider zu. "Ich habe in der Landesregierung noch versucht, diese viel zu hohe Vermittlungsgebühr herunterzuhandeln, doch von Seiten der Aucon-Leute hieß es: "Das ist alles mit dem Landeshauptmann so vereinbart. Haider hat ausgesprochen schlecht verhandelt."











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