Kärntner Web-Helden von morgen
Am Donnerstag wurden die Siegerprojekte beim Jugendbewerb von Kärnten Klick-Award geehrt.

Foto © HolzerIdeen als Treibstoff für die Zukunft: Die Preisträger zeigten, dass Kärntens Jugendliche fit fürs Web sind
Dass die Zukunft im Web liegt, sollte allen klar sein. Daher rief die Kleine Zeitung und die Kärntner Breitbandoffensive im Vorjahr Jugendliche auf, Ideen zu liefern. Ideen, wie sie sich das Internet in Zukunft vorstellen. Die eingereichten Projekte machen Hoffnung für die Zukunft, denn sie zeigen, dass Kärntens Jugend, ganz vorne mit dabei sind. Gestern wurden die drei Siegerprojekte gekürt und mit Gutscheinen für den "Cube" am Nassfeld belohnt.
Glutenfrei: Den ersten Platz errang Sophie Grünanger. Die zehnjährige Wernbergerin (siehe Seite 15) will mit einer Web-Datenbank anderen helfen, die wie sie an Zöliakie leiden.
Just an Easy Blog: Aufgabe war es, Ideen für das Web zu liefern. Das Team "Easycoders" mit Stefan More (17), Lukas Burgstaller (16) und Christoph Hillebold (18) ging einen Schritt weiter und programmierten gleich drauf los. Ihre Anstrengungen wurden ex aequo mit einem Platz ganz oben am Stockerl belohnt.
Kostenlos. Mittlerweile ist die Version 1.0 ihres Weblog-Systems fertig. "Allerdings gibt's da und dort noch ein paar Fehler", meint More. Version 2.0 ist gerade im Entstehen und wird allen als OpenSource kostenlos zum Download angeboten. Das Erstaunliche: Großen Vorbildern wie Wordpress steht das System der jungen Kärntner um nichts nach. Wer sich einen Eindruck davon machen will, schaut auf www.easycoders.org vorbei.
Karaoke Worldwide. Den dritten Platz errang die Idee von Daniel Leustik. "Es gibt viele Programme, die Karaoke können. Aber ein gemeinsames Wettsingen mit anderen über das Internet ist nicht möglich", meint Leustik. Mit diesem Vernetzungs-Gedanken liegt der 13-jährige Hobby-Karaoke-Sänger voll im Trend des boomenden Web 2.0: Das Internet wird mehr und mehr zur sozialen Plattform, wo man gemeinsam mit Freunden und Bekannten etwas erleben kann.
Ziel des Wettbewerbs war es, so Landeshauptmann Jörg Haider bei der Preisverleihung, das schnelle Internet in Kärnten mit Leben zu erfüllen. Mit solchen Jugendlichen dürfte das kein Problem sein.













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