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    Zuletzt aktualisiert: 11.02.2008 um 20:48 Uhr

    Ferien-Kollission: Kein Platz für Stammgäste

    Aus drei mach zwei: Kärntner Schigebiete sind über zusammen geschrumpfte Semesterferien nicht sehr glücklich.

    Kärntner und Steirer gemeinsam auf Kärntens Pisten. Da könnte es nächste Woche Platzmangel geben

    Foto © Kärnten WerbungKärntner und Steirer gemeinsam auf Kärntens Pisten. Da könnte es nächste Woche Platzmangel geben

    Es war vor drei Jahren, als ein Aufschrei durch die österreichische Tourismuswirtschaft ging. Die österreichischen Energieferien fielen just mit der Faschingswoche der Deutschen und den Krokusferien der Holländer zusammen. Einheimische und Auswärtige rauften sich um die raren Winterquartiere und um Platz auf den Pisten. Um der Kollission auszuweichen, wurden die Ferienwochen mit kompliziertem Beschluss des Unterrichtsministeriums von drei auf zwei zusammen gedampft. In der ersten Ferbruar-Woche machte man Platz für Bayern, Berliner, Holländer, Belgier. Die beiden darauffolgenden Februar-Wochen teilen sich die Österreicher.

    Zusammenlegung der Energieferien. Doch allen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Es zeigt sich jetzt, dass es wie so oft Gewinner und Verlierer bei dieser Lösung gibt. In Kärnten mehren sich die Kritiken an der Zusammenlegung der Energieferien. Der Grund ist der hohe Inländeranteil im Winter in Kärnten. "Das ist ein Kniefall vor den westlichen Bundesländern", mutmaßt Kurt Genser, Tourismuschef von der Karnischen Region. So ist beispielsweise das Nassfeld österreichweit an dritter Stelle was den Anteil der Inländer betrifft. In Salzburg, Tirol und Vorarlberg ist der Anteil der deutschen und holländischen Gäste weit höher als in Kärnten.

    Probleme. Weil in der zweiten Ferien-Woche die Steirer mit den Kärntnern und Oberösterreichern Ferien machen, gibt es in manchen Orten Probleme. "Wir sind Einzugsgebiet von Kärnten und der Steiermark. Bei uns wird sich's nächste Woche abspielen", sagt Heinz Worofka, Geschäftsführer der Seilbahnen am Klippitzthörl.

    Ferienordnung. In Heiligenblut sind es die Oberösterreicher, die sich mit den Kärntnern um Quartiere balgen. "Diese Ferienordnung bereitet uns Probleme. Wir mussten schweren Herzens Gäste abweisen", sagt Marietta Fleiß vom Tourismusverband Heiligenblut.

    Flexible Gäste. Karin Leeb-Klein vom Hotel Hochschober auf der Turrach hat die flexiblen Gäste bekniet, sich für einen anderen Termin zu entscheiden und den Familien mit Kindern den Vortritt zu lassen. "Das war eine wahnsinnige Organisationsarbeit." Was ihr Sorgen bereitet: "Viele werden leider ihre Wunsch-Tische heuer nicht bekommen."

    ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER

    Winter 2008/09 normal

    • Der Februar ist der nächtigungsstärkte Monat
    • Im Februar 2002 gab es 789.899 Nächtigungen
    • 2007 waren es 1.035.398 Nächtigungen. Ein Plus von 9,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2006
    • 2009: Es herrscht Normalität
    • Von 2.2. bis 7.2.: Wien, Niederösterreich
    • Von 9. 2. bis 14. 2.: Kärnten, Vorarlberg, Burgenland, Salzburg, Tirol
    • Von 16. 2. bis 21.2.: Oberösterreich und Steiermark

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