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    Zuletzt aktualisiert: 04.02.2008 um 02:00 Uhr

    Logische neue Raiffeisen-Spitze

    Klaus Pekareks Nachfolge schon in wenigen Tagen besiegelt: Zu Peter Gauper soll Georg Messner in den RLB-Vorstand stoßen.

    Am kommenden Donnerstag tritt Klaus Pekarek noch einmal vor die große Kärntner "Raiffeisen-Familie". Das Konjunkturforum in Villach gibt ihm Gelegenheit, sich im Erfolg von 20 Jahren als Chef der Raiffeisen Landesbank (RLB) zu sonnen. Der Abschied kommt erst bei der Raiffeisen-Generalversammlung am 30. Juni, dem Tag, an dem Pekarek seinen vor Weihnachten spektakulär angekündigten Ausstieg offiziell vollziehen wird.

    Sein Nachfolger ist so gut wie entschieden: Zum bisherigen RLB-Vorstand Peter Gauper soll Georg Messner neu in den RLB-Vorstand aufrücken. Aufsichtsratschef Hans Malliga hat für nächste Woche eine Aufsichtsratssitzung einberufen, auf der Messners Bestellung fixiert werden soll, nachdem der Personalausschuss mit Malliga, Peter Ruttnig, Franz Planegger und Franz Obereder die Weichen entsprechend gestellt hat.

    Vorstand auf Augenhöhe. Gauper und Messner bilden die logische neue Kärntner Raiffeisen-Spitze. Gauper, schon seit sechs Jahren im Vorstand und per Vertrag bis Ende 2011 fixiert, soll weiterhin die Marktseite, das Kundengeschäft, managen. Der 42-jährige Messner soll Pekareks Geschäftsbereiche übernehmen - die Banksteuerung mit Controlling und Risikomanagement sowie die heikle Sektorpolitik. Einen Generaldirektor soll es nicht mehr geben, sondern zwei Vorstände auf Augenhöhe. Die Idee, gleich einen dritten Vorstand zu installieren, wurde verworfen.

    Solide Karriere. Messner, gebürtiger Mittertrixener, kam 1988 nach dem Studium an der TU Wien als Magister der Betriebsinformatik zur Raiffeisen Landesbank und durchlief dort eine solide Karriere vom Controller bis zum Chef des Treasury. Als Projektleiter wickelte er die Euro-Einführung bei Raiffeisen ab. Derzeit leitet Messner die Bankenbetreuung und ist daher mit dem direkten Umgang mit den 48 selbstständigen Raiffeisenbanken in Kärnten vertraut.

    Massive Konflikte mit den autonomiebewussten Raikas haben bekanntlich Pekarek dazu veranlasst, das Handtuch zu werfen. Messner, ein eher ruhiger Typ, bringt für seinen Job eine ausgleichende Art mit, aber kraft seiner anerkannten Kompetenz auch Durchsetzungsvermögen.

    Klarere Positionen. Während Pekarek das breiteste Verbindende suchte, wird das Duo Gauper-Messner klarere Positionen beziehen und neben dem vereinenden Sektorgeschäft Konflikte offener austragen.

    Führungskrise rasch beenden. Erst aber muss der Aufsichtsrat am 15. Februar formal Pekareks vorzeitiges Ausscheiden mit allen Abfertigungsmodalitäten absegnen und Messners Bestellung zum Vorstand beschließen. Offiziell will niemand ein Sterbenswort dazu sagen. Es sind aber alle froh darüber, dass die Führungskrise rasch beendet wird.


    Die Nachfolge

    Klaus Pekarek war 20 Jahre lang Chef der Raiffeisen Landesbank Kärnten. Er scheidet nach Sektorkonflikten mit 30. Juni aus.

    Peter Gauper ist seit sechs Jahren RLB-Vorstand und hat einen Vertrag bis Ende 2011. Er bleibt weiter Chef für die Marktseite.

    Georg Messner (42) soll neu als RLB-Vorstand bestellt werden. Er ist seit 1988 bei Raiffeisen und leitet die Bankenbetreuung.

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