Im Winter geht's aufwärts
Deutsche und Holländer stürmen wieder Österreichs Pisten. Auch Kärntens Winter-Hoteliers legten einen "Bilderbuch-start" hin.

Foto © APA (Symbolfoto)Nicht nur das schöne Wetter, sondern besonders die Zahlen dürften die Kärntner Touristiker freuen
Während sich die Kärnten Werbung mit dem Rechnungshofbericht und den politischen Reaktionen herumschlägt, hat der Kärntner Wintertourismus einen "Bilderbuchstart" hingelegt. Im Dezember wurden in Kärnten mit 534.000 Nächtigungen um 12,4 Prozent mehr gezählt, als im Jahr zuvor.
Kärntens Zuwachs. Kärnten liegt damit über dem Bundesschnitt und wird bei den Zuwächsen nur noch vom schneereichen Vorarlberg getoppt (plus 18,6 Prozent). Damit zieht der Wintertourismus weiter voran. Mittlerweile gehen 25 Prozent der Übernachtungen oder etwa drei Millionen auf das Konto des Winters. Kärnten ist zwar bei den Zuwächsen vorne, bei den Nächtigungen insgesamt im Dezember fahren die Tiroler mit 3,6 Millionen und die Salzburger mit 2,04 Millionen Nächtigungen davon. Österreichweit waren es unterm Strich 9,4 Millionen Übernachtungen.
Winter. Den heurigen Winter retteten die Deutschen (+8,4 Prozent) und überraschender Weise die Niederländer (+12,7 Prozent). Wenn sich der Winter weiter so entwickelt, könnte in dieser Wintersaison die 60-Millionen-Schwelle bei den Übernachtungen überschritten werden.
Schneelage. Grund für den grandiosen Winterstart war der frühe Wintereinbruch und die bessere Schneelage. Im schneearmen Dezember 2006 waren es vergleichsweise knapp 8,6 Millionen Nächtigungen. In Kärnten machten Schneekanonen, die exzellente Pistenpflege und viel Sonne den punktuellen Mangel an Schnee wett.
Vier Prozent mehr. Das Jahr 2007 dürfte überhaupt in die Annalen des heimischen Tourismus eingehen: Kärnten hat 12.795.300 Nächtigungen verbucht, um 492.100 oder vier Prozent mehr, als im Jahr zuvor. Österreichweit wurde nach mehr als 12 Jahren die Marke von 120 Millionen Nächtigungen überschritten. Als Spitzenjahr des heimischen Tourismus in der Nächtigungsbilanz gilt das Jahr 1992 - kurz nachdem der Eiserne Vorhang fiel und die Bewohner der Ostländer die Reiselust packte. Damals notierte die Statistik 130 Millionen Übernachtungen.
Features
Sommer-Winter-Bilanz
In der Sommersaison gab es eine Nächtigungssteige-















