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    Zuletzt aktualisiert: 22.01.2008 um 14:38 Uhr

    Forbes rät Österreich zu einheitlichem Steuersatz

    Der amerikanische Medien-Tycoon gilt als Verfechter der sogenannten Flat Tax und machte dies zuletzt in Wien deutlich.

    Foto © AP

    Der amerikanische Medien-Tycoon Steve Forbes, Herausgeber des "Forbes Magazine", empfiehlt Österreich die Einführung der sogenannten Flat Tax, eines einheitlichen Steuersatzes für die Besteuerung von Unternehmen und Einkommen. Österreich könne sich ein Beispiel an Irland nehmen, wo die Unternehmensgewinne mit nur 12,5 Prozent besteuert würden, halb so viel wie in Österreich, sagte Forbes heute, Dienstag, beim Wiener Wirtschaftskongress com.sult, der heuer zum fünften Mal stattfindet.

    "Fehler" der Regierung. Den Vorschlag von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Vizekanzler Wilhelm Molterer, die sich gestern für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer auf EU-Ebene ausgesprochen hatten, hält Forbes für einen Fehler. "Ich bin prinzipiell immer gegen die Einführung neuer Steuern", sagte Forbes am Rande der Veranstaltung zur APA. Zusätzliche steuerliche Belastungen würden stets zu einer Abschwächung der Wirtschaftstätigkeit führen. Forbes ist ein prominenter Verfechter der Flat Tax und Autor des Buches "Flat Tax Revolution: Using a Postcard to Abolish the IRS".

    Für EU-Erweiterung. Die Erweiterung der Europäischen Union um die Staaten Mittel- und Osteuropas sei "eines der besten Dinge, die Europa passieren konnten", sagte Forbes. Die Steuersenkungen in diesen Ländern, namentlich der baltischen Staaten, der Slowakei und zuletzt Bulgarien - hätten Österreich gezwungen, seine Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent zu senken. Dass die EU-Mitgliedschaft eine gute Sache für Österreich sei, betonte Bundeskanzler Gusenbauer in seiner Begrüßungsrede: "Das war eine kluge Entscheidung der österreichischen Bevölkerung damals, 1994." Das sehe man auch, wenn man die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs und der Schweiz in den letzten 13 Jahren vergleiche. Die Österreicher seien da klüger als die Schweizer gewesen.

    Lob für Wien. Der Wirtschaftskongress com.sult steht heuer unter dem Motto "The Vision to Succeed" und findet kurz vor dem Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum/WEF) im schweizerischen Davos statt, der heute Abend eröffnet wird und bis 27. Jänner dauert. Er habe auch nicht vor, den Schweizern das Wasser abzugraben, sagt com.sult-Initiator David Ungar-Klein, Chef des 2003 gegründeten Management-Beratungsunternehmens Create Connections. "Davos gibt es seit 40 Jahren und es ist eine tolle Sache." Wien habe aber einige entscheidende Vorteile: "Sie können von jedem Punkt der Welt nach Wien fliegen, nach Davos nicht. Darüber hinaus sei Wien als Stadt mit Kultur und Tradition bekannt - "das ist, warum wir heute hier sitzen und nicht in einem Schweizer Bergdorf", so Ungarn-Klein.


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