Proteste gegen Transrapid-Strecke in Shanghai
Zahlreiche Anrainer fürchten den Lärm und die elektromagnetische Strahlung der weltweit einzigen geplanten Magnetschwebebahn.

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Nach heftigen Protesten Hunderter Anwohner
gegen die Verlängerung der Transrapid-Strecke in Shanghai haben die
Behörden der Stadt eine Prüfung der Beschwerden zugesagt. "Wir
schauen uns die Vorschläge und Ideen der Anwohner entlang der Trasse
an", erklärte die Lokalregierung am Montag schriftlich gegenüber der
Nachrichtenagentur AFP.
Angst vor Lärm und Strahlung. Bei den Protesten gegen die Trasse war es am Wochenende zu
Auseinandersetzungen mit der Polizei und Festnahmen gekommen. Die
Anwohner protestierten gegen die befürchtete elektromagnetische
Strahlung und den Lärm durch die geplante Magnetschwebebahn. Laut Staatspresse sollen die Bauarbeiten für die
Verlängerung der Strecke am Freitag beginnen.
Tausende Demonstranten. An den Protesten gegen die Magnetschwebebahn hätten am Samstag
zwischen 4.000 und 5.000 Menschen teilgenommen, am Sonntag mehrere
hundert, sagte ein Anwohner. Am Samstag hätten 200 Polizisten die
Demonstration überwacht und Dutzende Teilnehmer festgenommen, sagte
einer der Protestierenden. Er sei vier Stunden von der Polizei
festgehalten worden.
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Fakten
In Shanghai ist bereits die weltweit einzige kommerziell genutzte Transrapid-Strecke in Betrieb, die die Stadt mit dem rund dreißig Kilometer entfernten Flughafen Pudong verbindet. Die geplante Verlängerung soll in die 170 Kilometer entfernte Stadt Hangzhou führen und im Jahr 2010 zur Weltausstellung in Shanghai in Betrieb genommen werden.














