Streit um Prämien bei der Telekom
Mitarbeiterbeteiligung soll in den Kollektiv. Belegschaft wehrt sich.
Die Manager der Telekom Austria und der Mobilkom durften sich im letzten Jahr über eine satte Erfolgsprämie freuen. Zu Recht, denn das Unternehmen machte 2006 gut 400 Millionen Euro Reingewinn. Die Mitarbeiter bekommen ihren Anteil vom Gewinn über ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell. Künftig will die Unternehmerseite aber dieses Geld, das an die Mitarbeiter ausbezahlt wird, als Gehaltserhöhung in den Kollektivvertrag mit einberechnen.
Nicht schlagend. Gewerkschaftsargument gegen die Einberechnung der Mitarbeiterbeteiligung: Die faktische Gehaltserhöhung würde bei der Pensionsberechnung nicht mehr schlagend werden.
2,7 Prozent. In den aktuellen Kollektivvertrags-Verhandlungen bietet die Telekom den Mitarbeitern eine Gehaltserhöhung von 2,7 Prozent. Die Mitbewerber geben ihren Beschäftigten aber ein Plus von drei Prozent. Und das bei weit schlechterer Ertragslage.
Kein neuer Termin. Der letzte Verhandlungstermin platzte am Dienstag. Ein weiterer wurde noch nicht vereinbart. Heute gibt es bei der Telekom Betriebsversammlungen.














