Pleitewelle bei Schuhherstellern in China
Kleinere und mittlere Betriebe halten den neuen Einfuhrbestimmungen der EU nicht stand.

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Anti-Dumping-Zölle und generelle Skepsis
gegenüber chinesischen Exporten treffen die chinesischen Schuhmacher
schwer. Rund 1.000 Schuhhersteller seien zuletzt pleitegegangen,
berichtete die Staatspresse am Mittwoch unter Berufung auf einen
Bericht des chinesischen Schuhhersteller-Verbands. Vor allem kleinere
und mittlere Betriebe könnten mit den verschärften Bedingungen oft
nicht Schritt halten.
8.000 Schuhfabriken. Betroffen ist vor allem die südchinesische Provinz Kanton nahe
Hongkong, eines der Zentren der weltweiten Schuh-Produktion, wo es
allein rund 8.000 Schuhfabriken gibt.
Anti-Dumping-Zölle. Die chinesische Schuh-Industrie leidet unter Anti-Dumping-Zöllen
der EU, die europäische Hersteller vor Billig-Importen aus Fernost
schützen sollen. Zudem hat die Branche dem Bericht zufolge unter den
jüngsten Rückrufen chinesischer Export-Produkte weltweit zu kämpfen,
die auch zu einer Skepsis gegenüber Schuhen aus Fernost geführt habe.
Das Geschäft der oft kleinen Hersteller wird demnach aber oft auch
von größeren Schuh-Fabriken übernommen, die inzwischen die Branche in
China immer stärker bestimmen.














