Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 11:39 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
Fracking: Bierbrauer fürchten um Reinheitsgebot Niemetz hat noch Zeit bis Mitternacht Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wirtschaft Nächster Artikel Fracking: Bierbrauer fürchten um Reinheitsgebot Niemetz hat noch Zeit bis Mitternacht
Zuletzt aktualisiert: 07.12.2007 um 17:47 Uhr

Hoteliers kämpfen um Saisoniers

Alle Jahre wieder: Weil Saisonierskontingent gekürzt wurde, fehlt es an Tourismus-Personal.

Im Kärntner Tourismus fehlt es an Personal

Foto © AP/StacheIm Kärntner Tourismus fehlt es an Personal

Kärntner Tourismusunternehmer schlagen Alarm: Sie haben Probleme ihre Betriebe aufzusperren, da es an Fachkräften fehlt. Das beantragte Kontingent von 230 Saisoniers wurde wieder einmal zusammengestrichen. Für die kommende Wintersaison hat Wirtschaftsminister Martin Bartenstein nur 180 Saisoniers für Kärnten genehmigt. Zum Vergleich: Tirol bekommt 2815 Saisoniers und zusätzlich 550 für die Gletscherregionen, Salzburg 2390 (+260) und Vorarlberg 570 ausländische Arbeitskräfte bewilligt.

5,5 Prozent weniger Arbeitslose. Diese Ungleichbehandlung ist schnell erklärt: In den anderen Bundesländern einigen sich die Sozialpartner auf das Kontingent, im Wissen, dass Tourismus nur mit ausreichend Mitarbeitern funktionieren kann. In Kärnten stimmt die Arbeiterkammer mit Hinweis auf genügend heimische Arbeitskräfte regelmäßig dagegen. "Das Land hat die Arbeiterkammer in ihrer Ablehnung unterstützt", weiß Willi Koska von der Sparte Tourismus. Dabei ist die Arbeitslosigkeit im Tourismus rückläufig. Heuer gibt es um 5,5 Prozent oder 268 Arbeitslose weniger.

Diskrepanz. Die betroffenen Tourismusunternehmer geben sich nicht mit Zahlenspielen ab, sie zittern, ob sie ihre Betriebe überhaupt aufsperren können. Die Saison läuft gut an, die Betten sind super gebucht. Allein in der Region Nassfeld/Hermagor wurden 80 Saisoniers beantragt, 35 wurden bewilligt. Hotelier Michael Pucher spricht von Schikane. "Ich habe vier ungarische Fachkräfte gefordert, weil ich viele ungarische Gäste im Haus habe. Bekommen habe ich zwei", beklagt sich Pucher. Er erzählt von Schihütten, die im Moment nicht aufsperren können, weil ihnen die Hälfte des Personals fehlt. "Ich würde liebend gerne heimisches Personal einstellen, wenn ich es bekäme", zeigt Pucher die Diskrepanz auf. Auch VP-Parteiobmann Josef Martinz ist überzeugt: "Die Branche braucht die Ausländer."

Keine Ausnahme. Josef Sibitz, Leiter des AMS, unterstützt die Forderung der Unternehmer. "Der Bedarf ist da. Wir haben vorausschauend beantragt. Aber bei Nicht-Einigung kürzt der Minister automatisch." Für die neuen Beitrittsländer gäbe es keine Ausnahme.

ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER

KLEINE.tv

Sulm-Kraftwerk: Ein Hauch von Hainburg

Etwa 250 Menschen demonstrierten in Schwanberg gegen Ein Wasserkraftwerk...Bewertet mit 4 Sternen

 

Wirtschaftsblog

Roman Huber - Foto: Jürgen Fuchs

Kommentiert: Trends und News aus Wirtschaft und Hochfinanz.

 




Forum: Spüren Sie die Krise?

Fotolia: Light Impression

Kleine Zeitung Akademie

Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

 

Wirtschaft-Fotoserien

Die Primus-Gala und ihre Gewinner 

Die Primus-Gala und ihre Gewinner

 

Lebe deinen Plan!

Service

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang