Alpenverein macht seine Schutzhütten "rauchfrei"
Ärztekammer erhofft sich von "mutigem Schritt" Rückenwind für ein generelles Rauchverbot.
Ab 2008 werden alle Schutzhütten des Alpenvereins rauchfrei sein. Die Österreichische Ärztekammer (ÖAK) verlieh dafür jetzt das "Zertifikat für vorbildlichen Nichtraucherschutz". Die Idee dazu sei in der Jugendorganisation entstanden, sagte der designierte Alpenverein-Präsident Christian Wadsack.
Vorbildwirkung. "Wir haben in Österreich 241 Schutzhütten und sind damit der größte Gastronomie- und Beherbergungsbetrieb Österreichs mit rund einer Million Besuchern pro Jahr. Natürlich sind auch viele unserer Mitglieder und Besucher Raucher. Aber wir wollen ja nicht die Raucher vertreiben, sondern den Rauch aus den Hütten entfernen", so Wadsack. Er erwartet sich durch das Verbot auch eine Vorbildwirkung für die Jugend.
"Richtiger Schritt".
"Das ist ein mutiger und richtiger Schritt. Gerade so naturverbundene Menschen wie Bergwanderer sollen nicht dem Passivrauchen ausgesetzt werden und in den Schutz- und Berghütten frei atmen können", würdigte Ärztekammer-Präsident Dorner die Initiative. Er erwarte sich dadurch "Rückenwind für ein generelles gesetzliches Rauchverbot in Österreichs Gastronomie."














