JoWooD-EBIT bis September verdoppelt - Auch 3. Quartal ergebnisstark
Umsatz wuchs im 3. Quartal jedoch nur um 24 Prozent gegenüber 41 Prozent Zuwachs im Neunmonats-Zeitraum. Der Spiele-Hersteller sieht sich gut aufgestellt durch eigene Vertriebs-Übernahme.
Der börsenotierte steirische Computerspieleproduzent JoWooD hat im 3. Quartal sein EBIT auf 735.000 (366.000) Euro verdoppeln und in den ersten neun Monaten d.J. im selben Ausmaß von 1,40 auf 2,78 Mio. Euro steigern können. Die Umsatzerlöse wuchsen im 3. Quartal dagegen nur um 24 Prozent auf 5,73 (4,61) Mio. Euro, in den ersten neun Monaten insgesamt aber um 41 Prozent auf 17,23 (12,21) Mio. Euro. Die Strategie, sich stärker auch in den USA zu positionieren und eine breitere Produktpalette anzubieten, habe zu den sehr guten Ergebnissen beigetragen, erklärte JoWooD am Freitag.
Spiele. Ausschlaggebend seien auch die zahlreich am Markt platzierten Spiele gewesen - wie etwa Sam & Max, Spellforce 2 Gold und das Action-Rollenspiel Loki. Durch die breite Aufstellung mit diesen Neuveröffentlichungen sowie einem aus den Vorquartalen verfügbaren Back-Katalog von Spielen sei das Umsatzplus von 41 Prozent im Neunmonats-Zeitraum erzielt worden. Die EBIT-Marge wurde im 3. Quartal von 7,9 auf 12,8 Prozent verbessert und von Jänner bis September von 11,5 auf 16,1 Prozent, wurde ad-hoc mitgeteilt.
Gut aufgestellt. 2008 übernimmt JoWooD wie berichtet den Vertrieb in Österreich, Deutschland und der Schweiz selbst und hat dafür Outsourcing Partner wie Sony DADC Germany und Soulfood Music Distribution GmbH gewonnen. Dadurch würden Fixkostenbelastungen völlig vermieden und eine optimale Lieferbereitschaft und flächendeckende Warenverfügbarkeit gewährleistet. "Das Unternehmen sieht sich mit dieser Strategie auch für die Zukunft bestmöglich aufgestellt und das erzielte Ergebnis bestätigt die bisher vorgenommenen Schritte von JoWooD", wird betont. (Forts.mögl.) sp/wym














