Dickes Minus für Kärntner Gebietskrankenkasse
Rechnungsabschluss der Kärntner Gebietskrankenkasse für 2006 weist einen Bilanzverlust von 21 Millionen Euro aus. Dennoch drohen keine Einsparungen bei GKK-Leistungen.
Die Kärntner Gebietskrankenkasse hat (GKK) musste 2006 ein Minus von 21 Millionen Euro verdauen - bei einem Gesamtbudget von 584 Millionen. Einsparungen bei den Versicherungsleistungen werde es dennoch keine geben, beruhigt GKK-Direktor Alfred Wurzer: "Kärnten befindet sich hier bereits am gesetzlich vorgesehenen, unterem Ende des Leistungsspektrums."
Strukturelle Probleme.
Die Verluste seien aufgrund struktureller Probleme zu erwarten gewesen: "Wir sind seit über einem Jahrzehnt Zuschuss-Kasse." In den letzten Jahren seien noch zusätzliche Kostenfaktoren dazugekommen: Denn eine steigende Anzahl an Teilzeitbeschäftigten, Arbeitslose und Lehrlinge zahle keine oder stark verringerte Beiträge bei gleich bleibender Versicherungsleistung. GKK-Obmann Helmut Pansi fordert daher mehr Geld aus dem Ausgleichsfonds aller Länderkassen: Nur so so sei es möglich, "strukturschwache Kassen zu sichern".














