Am Sprung nach China
Maschinenfabrik Springer nimmt auch den asiatischen Markt ins Visier. Stammbetrieb in Friesach erhöht auf Zweischicht-Betrieb und schafft 25 neue Arbeitsplätze.
Die Springer Maschinenfabrik AG mit Sitz in Friesach, die an drei Produktionsstandorten mit 500 Mitarbeitern rund 75 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, setzt ihren Wachstumskurs fort. Europas führender Hersteller für Maschinen und Anlagen der Säge- und Holzindustrie setzt derzeit Großprojekte in Rumänien, der Schweiz, Deutschland und dem Zukunftsmarkt Russland um. Das Vertriebsnetz soll mit Vertretungen bis China und Neuseeland gestärkt werden. Bereits jetzt beträgt der Exportanteil 75 Prozent. Zur Springer-Gruppe gehört auch ein Tochter-Unternehmen in Südtirol.
Das Unternehmenswachstum hat nun den Standort Friesach in neuen Rhythmus versetzt: Anfang Oktober wurde der gemischte Einschichtbetrieb mit Überstunden auf ein klassisches Zweischichtmodell umgestellt, sodass von Montag bis Freitag von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr durchgearbeitet wird. Mit der neuen Arbeitszeitregelung gehen 25 neue Arbeitsplätze bei Springer einher. "Wir haben zugleich in die Modernisierung der Arbeitsplätze investiert und forcieren die Qualifizierung der Mitarbeiter mit einer eigenen Springer-Akademie in Zusammenarbeit mit dem Wifi", erklärt der für den Bereich Produktion zuständige Vorstand Timo Springer. Die Investitionen würden den Standort Friesach auf Jahre absichern. "Wir sind seit 56 Jahren in Friesach tätig und haben uns zu einem international erfolgreichen Industriebetrieb entwickelt."














