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    Zuletzt aktualisiert: 07.09.2007 um 03:00 Uhr

    Fetter Preisanstieg bei Butter & Co

    Butter, Schlagobers, Sauerrahm werden in den nächsten Tagen teurer - um zehn bis 20 Cent.

    Lebensmittel werden teurer

    Foto © APA (Symbolfoto)Lebensmittel werden teurer

    Nach kräfteraubendem Tauziehen zwischen Molkereien und Handel zahlte der Konsument Anfang August die Zeche: Die Milch wurde um 10 Cent teurer. In ein bis zwei Wochen wird man wieder das Geldbörsel rüsten können, denn da ziehen dann Butter, Schlagobers, Creme fraiche und Sauerrahm nach. "Stark fetthaltige Milchprodukte sind in Europa derzeit Mangelware, daher ist mit einer Preissteigerung in den nächsten zwei Wochen zu rechnen", sagt der Geschäftsführer der Kärntnermilch, Helmuth Petschar.

    Das heißt: Schlagobers und Sauerrahm sollen um 10 Cent, Butter um 20 Cent teurer werden. Auch der Milchpreis dürfte spätestens im November wieder anziehen. "Der Konsument darf allerdings nicht vergessen, dass wir noch nicht einmal bei den Preisen für Milchprodukte angelangt sind, wo wir vor dem EU-Beitritt waren," gibt Petschar zu bedenken. Wie erinnerlich hat vor 12 Jahren Schlagobers 20 Schilling (1,45 Euro) und die Butter noch 24 Schilling (1,74 Euro) gekostet. Mit dem Beitritt zur EU gehörten Butter, Milch und Obers zu den wenigen Produkte, die billiger geworden sind.

    Weniger Milchbauern. Nach 1995 hat sich aber auch die Landschaft der Kärntner Milchbauern stark verändert. Petschar: "In den letzten 10 Jahren haben in unserem Versorgungsgebiet 1000 Milchbauern aufgegeben." In diesem Zeitraum hat sich die an die Kärntnermilch gelieferte Milchmenge aber fast verdoppelt - von 57 auf 95 Millionen Liter.

    2,4 Cent pro Liter Milch bekommen die Oberkärntner Bauern seit 1. Juli mehr (39 Cent), der Preis soll aktuell aber auf 40 Cent steigen, kündigt Petschar an. Um drei Cent mehr, als die IG faire Milch von einer oberösterreichischen Brauerei bekommt. Damit bekommen die Oberkärntner Milchbauern in Summe pro Jahr 35 Millionen Euro.

    "A faire Milch". Die Interessensgemeinschaft "A faire Milch" überlegt unterdessen, ihre Milch nach Süditalien zu exportieren. "Wir würden mehr bezahlt bekommen und die Molkerei würde auch so dorthin liefern, also warum nicht direkt?", denkt IG-Vertreter Bertram Terkl laut nach.

    THOMAS CIK UND ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER

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