Steirische Elektronik-Firma Seidel mit mehr Umsatz
Höhere Aufwendungen für die Entwicklung und die neue ungarische Schwester. Weitere Investitionen im Umfang von zwei Millionen Euro sind geplant.

Foto © www.seidel.atSeidel bestückt Leiterplatten mit Elektronikbauteilen
Die Elektronik-Firma Seidel/Deutschlandsberg, die als
Auftragsfertiger im Business-to-business-Bereich tätig ist, hat im
Wirtschaftsjahr 2006/07 den Umsatz um 2,2 Mio.
auf 49,7 Mio. Euro gesteigert. Gleichzeitig ging das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf 2,4
(nach 3,58) Mio. Euro zurück, was vom Unternehmen mit höheren
Aufwendungen für Vorleistungen in der Entwicklung sowie den Aufbau
des Schwester-Unternehmens in Ungarn begründet wird.
50 Prozent Export. Seidel bestückt Leiterplatten mit Elektronikbauteilen vornehmlich
für die Sparten Industrieelektronik und Elektronische
Antriebstechnik. Die Produkte kommen u.a. in Servoregelungen für
Industrieroboter, in Maut- und Verkehrsleitsystemen oder in der
Medizintechnik zum Einsatz. Rund 50 Prozent der Produktion gehen in
den Export, speziell nach Deutschland und in die USA.
Investionen geplant. Für die nächste Zeit sind Investitionen im Umfang von 2 Mio. Euro
in neue Bauteile-Bestück- und Lötanlage, die Erweiterung des
Hochregallagers und die Optimierung des IT-Bereichs geplant. Der
Mitarbeiterstand erreichte mit 320 (291) eine neue Höchstmarke seit
dem Bestehen. Das Familienunternehmen Seidel Elektronik wurde 1993 gegründet. Es war aus der Firma Motronic/Atronic hervorgegangen, die zum Imperium
des Pleite gegangenen Industriellen Emmerich Assmann gehört hatte.














