Hoteliers brauchen Saisoniers
Hilferuf der Hotellerie nach mehr Saisoniers wurde erhört: Es gibt um 50 ausländische Arbeitskräfte mehr.

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Alle Jahre wieder - kommt nicht nur Weihnachten, - sondern auch die Forderung der Kärntner Hotellerie nach zusätzlichen Saisoniers. Das sind ausländische Arbeitskräfte vorzüglich aus Kroatien, Bosnien, Serbien, die nach getaner Arbeit am Ende der Saison wieder nach Hause gehen. Für die Hotellerie sind sie wertvolle Mitarbeiter, zumal sie meist Arbeiten verrichten, für die kein Österreicher zu haben ist. 400 Saisoniers wurden am Anfang der Saison von der Tourismuswirtschaft beantragt, 335 bewilligt.
Viele offene Stellen. Viel zu wenig", war die reflexartige Reaktion der Hoteliers. Nun hat Wirtschaftsminister Martin Bartenstein ein Einsehen und das Kontingent um 50 Saisoniers aufgestockt. "Die 385 Saisoniers brauchen wir dringend", sagt sogar der Leiter des Arbeitsmarktservice AMS, Josef Sibitz. Durch die gute Konjunktur bietet die Tourismuswirtschaft so viele offene Stellen wie selten zuvor, nämlich 923, das sind um 67,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Sibitz hat allen AMS-Außenstellen einen strengen Vermittlungsauftrag gegeben. "Wir klopfen alles ab, was möglich ist, aber oft passen die Stellen nicht mit den arbeitslosen Menschen zusammen", sagt Sibitz. Die Top-Hotels im Lande seien bereits mit Mitarbeitern eingedeckt, jene, die jetzt noch Personal suchen, würden keine optimalen Jobs bieten.
Aufstockung. Warum die Aufstockung nicht üppiger ausgefallen ist? Minister Bartenstein besteht auf die Zustimmung der Sozialpartner und diese lehnen regelmäßig ab. "Die Sozialpartner in Kärnten nehmen eine sehr restriktive Haltung gegenüber ausländischen Arbeitskräften ein", bemerkt der Leiter des Arbeitsmarktservice.














