Austria Center Vienna füllt Betten der Hotellerie
Kärntner Manager leitet das Austria Centers Vienna und zieht eine positive Bilanz.

Foto © Schauer/kkThomas Rupperti
"Wir haben unser Ziel knapp verfehlt", sagt Thomas Rupperti, Geschäftsführer des Austria Centers Vienna (ACV) und ehemaliger Manager der Kärntner Bauerndörfer. Will heißen: Statt 200 Veranstaltungen sind im Jahr 2006 nur 196 über die Bühne gegangen. Dafür können sich die restlichen Zahlen sehen lassen: 16,8 Millionen Umsatz, ein Plus von 10 Prozent bei den Veranstaltungen, 280.000 Kongressteilnehmer und Investitionen von 3,5 Millionen Euro.
. Das ACV gehört zu den drei größten Konferenzzentren Österreichs und vermittelt der Wiener Hotellerie pro Jahr 160.000 Übernachtungen. Ein Kongress-Gast gibt laut Studie der Wirtschaftsuniversität Wien pro Tag 486 Euro aus, ein Normaltourist bringt es auf 200 Euro.
Besser als die Konkurrenz. "Ich sehe alles mit den Augen eines Hoteliers, deshalb stimmt auch die Dienstleistung. Das hebt uns von der Konkurrenz ab", sagt Rupperti Daher denkt er auch über den Bau eines ACV-Hotels nach. Neben der Abwicklung von Kongressen hat das ACV den Auftrag der Republik, das zweite Konferenzzentrum für die Uno in Wien zu entwickeln.
Wenig Chancen gibt der Experte einem großen Konferenzzentrum in Kärnten. "Kleinere Multifunktionshäuser haben ihre Berechtigung. Große Zentren müssen subventioniert werden", meint er. Touristiker glauben immer, so Rupperti, dass ein Konferenzzentrum die Saison verlängert. "Auch Kongressteilnehmer kommen lieber im Juni als bei November-Nebel."














