Land Steiermark will marode Bekleidungsfirma Sariana sanieren
Das Land stellt dem Damenbademoden-Erzeuger 1,5 Mio. zur Verfügung. Das Headquarter der Firma wird in der Oststeiermark konzentriert.

Foto © AP1,5 Millionen Euro für Sarina GmbH
Die Steirische Umstrukturierungsgesellschaft (STUG)
hat den Miederwaren- und Damenbademoden-Erzeuger Sariana GmbH
übernommen und bekommt für die Sanierung vom Land 1,5 Mio. Euro zur
Verfügung gestellt. Damit verbunden ist auch die Übersiedelung des
Headquarters in die Oststeiermark. Einen entsprechenden Beschluss hat
am Montag die steirische Landesregierung auf Antrag von
Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (V) gefasst.
Negative Ergebnisse.
Das Unternehmen hat aufgrund organisatorischer Probleme mehrere
Geschäftsjahre mit negativen Ergebnissen hinter sich. Ein Fortbestand
des Unternehmens könne aktuell nur durch Zuführung frischer
Finanzmittel gewährleistet werden, so Buchmann. Ziel der STUG sei es,
in einem ersten Schritt eine Auffanglösung ohne Insolvenz und dann
eine umfassende Neuausrichtung der Gesellschaft zu schaffen. Die
Neuausrichtung ziele darauf ab, das gesamte Headquarter, von dem
Teile bei der Mutter-AG in der Schweiz sowie in Wien angesiedelt
waren, nach Hainersdorf zu übersiedeln und von dort Design,
Musterfertigung, Materialeinkauf, Produktionsplanung und
Logistiksteuerung sowie die Leitung des Vertriebes zu konzentrieren.
Mitarbeiter.
In Hainersdorf (Bezirk Fürstenfeld) sind 100 Mitarbeiter
beschäftigt. Aus der gesamten Gruppe (480 Mitarbeiter plus
Lohnarbeiter) sollen darüber hinaus noch die Standorte in der
Slowakei, in Tschechien, Ungarn und Rumänien mit insgesamt 450
Mitarbeitern aus der AG herausgelöst und samt Markenrechten
übernommen werden. Der neue Geschäftsführer Franz Wiest, der
einschlägige Erfahrung in der Textilindustrie und in der Sanierung
von Betrieben mitbringt, wird voraussichtlich Mitte Juli die Firma
übernehmen.














