Milch wird teurer - AMA erwartet Plus von 10 bis 15 Prozent
Preise schon im 1. Quartal um 5 Prozent höher - Wegen weltweiter Trockenheit steigt Nachfrage deutlich.

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Durch die anhaltende Trockenheit in großen
Exportländern wie etwa Australien ziehen die Milchpreise auf den
Weltmärkten an. "Das wird auch vor Österreich nicht Halt machen",
sagte AMA Marketing-Chef Stephan Mikinovic am Donnerstag bei einer
Pressekonferenz in Wien.
Zusätzlicher Druck.
Ob die zu erwartende Verteuerung der Milch an die österreichischen
Bauern weitergegeben werden könne, sei nicht zuletzt eine Frage des
Exportanteils der österreichischen Molkereien, so der neue Präsident
der Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ), Gerhard Wlodkowski. An
eine 1:1-Weitergabe in voller Höhe an die Milchbauern glaubt er aber
nicht.
Gespräche mit der Vereinigung der Österreichischen
Milchverarbeiter (VÖM) seien bereits im laufen, so der neue
Kammer-Chef. Die Bauern müssten zusätzlich Druck
auf die Geschäftsführer der Molkerei-Genossenschaften ausüben.
Ausgleichszahlungen zu wenig.
Prinzipiell sei die Entwicklung der Milchpreise auf den
Weltmärkten positiv zu bewerten, führte er aus. Sorgen mache ihm
jedoch die Mengensteuerung durch Kontingente. Ausgleichszahlungen
allein würden nicht reichen, um den heimischen Milchbauern ein
Auslangen zu gewährleisten. Wlodkowksi tritt für die Beibehaltung der
Milchquote ein, aber die Verbündeten in der EU brechen weg, immer
mehr Staaten wollten auf Wettbewerb setzen.
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Während die Umsätze von Milch- und Milchprodukten in Österreich stagnieren bzw. zurückgehen steigen die Ausfuhren. Rund 70 Prozent der Exporte gehen in EU-Länder.














