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    Zuletzt aktualisiert: 31.05.2007 um 20:07 Uhr

    Milch wird teurer - AMA erwartet Plus von 10 bis 15 Prozent

    Preise schon im 1. Quartal um 5 Prozent höher - Wegen weltweiter Trockenheit steigt Nachfrage deutlich.

    Foto © APA

    Durch die anhaltende Trockenheit in großen Exportländern wie etwa Australien ziehen die Milchpreise auf den Weltmärkten an. "Das wird auch vor Österreich nicht Halt machen", sagte AMA Marketing-Chef Stephan Mikinovic am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien.

    Zusätzlicher Druck. Ob die zu erwartende Verteuerung der Milch an die österreichischen Bauern weitergegeben werden könne, sei nicht zuletzt eine Frage des Exportanteils der österreichischen Molkereien, so der neue Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ), Gerhard Wlodkowski. An eine 1:1-Weitergabe in voller Höhe an die Milchbauern glaubt er aber nicht.

    Gespräche mit der Vereinigung der Österreichischen Milchverarbeiter (VÖM) seien bereits im laufen, so der neue Kammer-Chef. Die Bauern müssten zusätzlich Druck auf die Geschäftsführer der Molkerei-Genossenschaften ausüben.

    Ausgleichszahlungen zu wenig. Prinzipiell sei die Entwicklung der Milchpreise auf den Weltmärkten positiv zu bewerten, führte er aus. Sorgen mache ihm jedoch die Mengensteuerung durch Kontingente. Ausgleichszahlungen allein würden nicht reichen, um den heimischen Milchbauern ein Auslangen zu gewährleisten. Wlodkowksi tritt für die Beibehaltung der Milchquote ein, aber die Verbündeten in der EU brechen weg, immer mehr Staaten wollten auf Wettbewerb setzen.


    Fakten

    Während die Umsätze von Milch- und Milchprodukten in Österreich stagnieren bzw. zurückgehen steigen die Ausfuhren. Rund 70 Prozent der Exporte gehen in EU-Länder.

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