2008 beschert ein Plus an Arbeitstagen
Das "Arbeitsjahr" 2008 beschert den Österreichern ganze fünf Tage mehr Arbeit.

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Für Arbeitsmuffel schaut das Jahr 2008 nicht rosig aus. Ganze fünf Tage müssen die Österreicher nächstes Jahr öfters zur Arbeit gehen.
Feiertage am Wochenende. Mit den Heiligen Drei Königen, dem Nationalfeiertag und Allerheiligen fallen nämlich drei Feiertage auf ein Wochenende. Die Tatsache, dass 2008 ein Schaltjahr ist, bringt zusätzlich die ungewöhnliche Konstellation, dass Christi Himmelfahrt auf den 1. Mai fällt. Und wie es nun einmal bei einem Schaltjahr üblich ist, gibt es einen Arbeitstag mehr im Jahr: den 29. Februar. Macht in Summe fünf Arbeitstage mehr.
Bruttonationalprodukt.Die Wirtschaft rechnet durch das Plus von drei Arbeitstagen mit einem Anstieg des Bruttonationalprodukts um ein Prozent. "Für Kärnten bedeutet das, dass 14 Millionen Euro mehr erwirtschaftet werden", erklärt Gerhard Genser von der Wirtschaftskammer.
Tourismus. Dafür erleidet der Tourismus durch weniger Fenstertage Einbußen. Der Muttertag fällt 2008 auf Pfingsten. In Deutschland überlegt man, den Muttertag zu verlegen, da dort zu Pfingsten die Blumenläden nicht öffnen dürfen. "Ein deutsches Problem", weiß Genser. Österreichs Floristen dürfen allein entscheiden, welche sechs Wochenenden sie geöffnet haben.














