Der Verkehr soll eingebremst werden
Gerhard Dörfler (BZÖ) will Pendler-Förderung in Stadt an Tickets für öffentlichen Verkehr knüpfen. SPÖ, ÖVP und Arbeiterkammer protestieren, Grüne zufrieden.

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Verkehrsreferent Gerhard Dörfler (BZÖ) prescht mit einem neuen Ansatz zur Pendler-Förderung vor. Bekanntlich wird in Kärnten - anders als in vielen anderen Bundesländern - neben der Pendlerpauschale auch ein Fahrtkostenzuschuss ausgezahlt, abhängig von Einkommen und Wegstrecke.
In Städten. Dörfler plädiert angesichts steigender Schadstoff-Belastung für eine "umweltgerechtere Verkehrspolitik": In Städten will er bis zu einer Tagesstrecke von 20 Kilometern nur mehr Tickets für öffentliche Verkehrsmittel fördern. Außerhalb der Ballungszentren bliebe alles gleich, an der Förderhöhe will Dörfler nicht rütteln.
Kritik.
Kritik hagelte es Donnerstag von SPÖ, ÖVP und Arbeiterkammer (AK). "Es nützt nichts, wenn man Tickets für den öffentlichen Verkehr fördert, obwohl dieser nicht stattfindet", sagt SPÖ-Landesrat Reinhart Rohr. Auch ÖAAB-Vorsitzende Annemarie Adlassnig kann der Idee nichts abgewinnen: "Angesichts der ständigen Ausweitung der Ladenöffnungszeiten sind viele Pendler auf den PKW angewiesen."
Unterstützung. AK-Präsident Günther Goach spricht von 15.000 betroffenen Pendlern, die um ihre Fahrtkosten-Unterstützung umfallen würden. Positiv reagierte Grünen-Sprecher Rolf Holub, der jedoch zugleich stärkere Investitionen des Landes in den öffentlichen Verkehr einforderte. "Hier ist Kärnten noch immer Schlusslicht."
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Pendlerförderung
Verkehrsreferent Gerhard Dörfler (BZÖ) will künftig die Pendlerförderung für Kurzstrecken streichen.
Das eingesparte Geld solle dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs dienen.














