Airbus: Sparmaßnahmen treiben Tausende auf die Straße
In Hamburg versammeln sich heute zahlreiche Airbus-Beschäftigte - der Mutterkonzern plant den Abbau von rund 10.000 Stellen.

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Im Kampf um den Erhalt von tausenden Jobs beim Flugzeugbauer Airbus haben Arbeitnehmervertreter für den (morgigen) Freitag zu einem europaweiten Aktionstag aufgerufen. Zehntausende Mitarbeiter werden zu Kundgebungen in Deutschland, Frankreich und Spanien erwartet. Der Protest richtet sich gegen den Sanierungsplan "Power 8" des Airbus-Mutterkonzerns EADS für seine vor allem wegen Lieferschwierigkeiten beim Riesenjet A380 ins Trudeln geratene Tochter. Allein in Deutschland werden bei einer zentralen Veranstaltung (11.00 Uhr) in Hamburg bis zu 20.000 Teilnehmer erwartet.
Pläne. Um die Kosten zu senken, will Airbus 10.000 Mitarbeiter von Bord schicken, davon 3.700 in Deutschland und 4.300 in Frankreich. Zudem plant das Unternehmen, einzelne Werke aus dem Konzern herauszulösen. Betriebsrat und Gewerkschaften laufen Sturm gegen die Pläne. Seit Wochen ringen Politiker aus Frankreich und Deutschland um die Lastenverteilung bei der Sanierung des Konzerns.
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Fakten
Airbus will nach Angaben der
französischen Gewerkschaft Force Ouvriere in Deutsch-
land in den
nächsten drei bis vier Jahren 3.700 Stellen streichen. In Frankreich
sollten 4.300 Jobs weg-
fallen, in Großbritannien 1.600 und in Spanien
400, hieß es am Mittwoch. Insge-
samt beschäftigt Airbus 55.000
Mitarbeiter, dazu kommen Tausende Zeitarbeitskräfte.

















