Misstöne rund um Griffner-Soforthilfe
Bisher gab es keine Zahlung an Griffner-Mitarbeiter. Die Arbeiterkammer und das Land schieben einander die Schuld zu. Die Angebotsfrist endet am Freitag.

Foto © KLZ/Helmuth Weichselbraun
Die Soforthilfe für die Mitarbeiter des insolventen Fertighausproduzenten Griffner Haus sorgt weiter für Misstöne zwischen Land und Arbeiterkammer. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Christian Ragger (beide FPK) hatten den Mitarbeitern diesen zinsenfreien, rückzahlbaren Vorschuss in Höhe von 2000 Euro zugesagt, um die ausstehenden Lohnzahlungen zu überbrücken. Doch die angekündigte Soforthilfe hat sich verzögert. Das Land sieht die Schuld bei der AK; die AK sieht die Schuld beim Land. AK-Präsident Günther Goach am Donnerstag in einer Aussendung: "Hier wird versucht, politisches Kleingeld auf dem Rücken der Mitarbeiter zu wechseln."
Am Freitag endet übrigens die Angebotsfrist. Eine Entscheidung, wie es mit Griffner Haus weitergeht, könnte bereits Anfang kommender Woche fallen - für Mittwoch ist eine Bietersitzung anberaumt.














