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    Zuletzt aktualisiert: 14.02.2013 um 18:47 UhrKommentare

    Motor für wichtige Veränderungen

    Mit 1. März endet die Anmeldefrist für den Trigos in der Steiermark. Mehr als 40 Betriebe haben ihre Bewerbung bereits eingereicht.

    Trigos-Preisträger Gert Rücker, Chef des JMB Fashion Team in Rohr bei Feldbach

    Foto © KKTrigos-Preisträger Gert Rücker, Chef des JMB Fashion Team in Rohr bei Feldbach

    GRAZ. Die Zeit läuft dahin. Noch 14 Tage, dann endet am 1. März die Anmeldefrist für den Trigos in der Steiermark, "Österreichs renommierteste Auszeichnung für verantwortungsvolles Wirtschaften", sagt Katrin Gaupmann vom Trigos-Büro. Mehr als 40 Betriebe aus der Steiermark haben sich informiert und bisher ihre Einreichungen abgeschickt (www.trigos.at/einreichungen). Steht ein neuer Teilnehmerrekord ins Haus? "Das kann ich noch nicht abschätzen", erklärt Herta Stockbauer, Vorstand in der BKS Bank und Mitorganisatorin des Trigos.

    Der Preis wurde ins Leben gerufen, "weil es ein großes Anliegen ist", die unternehmerische Verantwortung stärker in der Wirtschaft zu verankern. Das Ziel sei über eine Auszeichnung, meint Stockbauer, leichter zu erreichen. Eine Umfrage unter den Teilnehmern am Trigos belegt, dass für 65 Prozent der Gewinner die Auszeichnung wesentlich zur Festigung der eigenen Unternehmenskultur beigetragen hat. Trigos-Preisträger Gert Rücker, Chef des JMB Fashion Team in Rohr bei Feldbach berichtet aus seiner Praxis. Der Preis habe Sicherheit gegeben, "dass unsere Maßnahmen richtig waren", und er habe Mut gemacht, den Weg weiterzugehen. "Bei unseren Kunden hat uns der Preis weiteren Respekt verschafft."

    Erstmals haben heuer die Gewinner in der Kategorie "Beste Partnerschaft" die Chance, am European CSR Award der EU teilzunehmen.

    Unternehmerische Verantwortung, so Stockbauer, heiße auch, kommenden Generationen nichts wegzunehmen, arbeiten für eine lebenswerte Zukunft, "der Trigos ist ein Motor für wichtige Veränderungen". Nachhaltigkeit bedeute auch weniger riskantes unternehmerisches Handeln, sagt Stockbauer. Das zeige sich sehr häufig und ausgeprägt bei jungen Menschen, die einen Job anstreben. Stockbauer spricht aus großer Erfahrung, sie ist u. a. Vorsitzende des Uni-Rates in Klagenfurt.


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