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    Zuletzt aktualisiert: 03.02.2013 um 05:10 UhrKommentare

    Feuerwerker kauft Munitionsdepot

    Pyrotechnik-Riese Liebenwein-Weco verlegt Teile seines Betriebs auf den Muraunberg bei St. Veit. Die derzeit 25 Mitarbeiter bleiben in Meiselding, ab 2015 wird es zehn zusätzliche Arbeitsplätze am Muraunberg geben.

    Hans-Matthias Liebenwein, Chef von Österreichs größtem Pyrotechnik- Erzeuger

    Foto © PhinoHans-Matthias Liebenwein, Chef von Österreichs größtem Pyrotechnik- Erzeuger

    Mehr als 110 Jahre war das acht Hektar große Areal ein gut bewachtes Munitionslager der kaiserlichen Armee und des Österreichischen Bundesheeres. Jetzt hat die Firma Liebenwein-Weco das seit zwei Jahren stillgelegte Munitionsdepot am Muraunberg bei St. Veit gekauft. Liebenwein-Weco, Österreichs größter Erzeuger pyrotechnischer Artikel, wird am Muraunberg eine Versandhalle bauen und die Verwaltung vom Firmenstandort Meiselding dorthin verlegen. Die derzeit 25 Mitarbeiter bleiben in Meiselding, ab 2015 wird es zehn zusätzliche Arbeitsplätze am Muraunberg geben. "So einen Platz mit den entsprechenden Genehmigungen zu bekommen, ist für mein Unternehmen ein Glücksfall. Alle Widmungen sind vorhanden", sagt Hans-Matthias Liebenwein. Mindestens eine Million Euro wird in die Sanierung der bestehenden 14 Gebäude und den Neubau investiert. "Die neun erdüberschütteten Bunker auf dem Gelände sind optimale Lagermöglichkeiten für unsere Produkte. Die Trennung von Produktion und Lagerung senkt das Risiko am Produktionsstandort", sagt Liebenwein.

    Zwei Millionen Feuerwerkskörper für Deutschland, Holland, Schweiz, Kroatien und Slowenien werden in Zukunft vom Muraunberg verschickt. Über die Kaufsumme verrät Liebenwein nur, dass sie sich im sechsstelligen Eurobereich bewegt. Er hat die Verpflichtung erworben, etwaige Altlasten (Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg) zu entsorgen, falls solche entdeckt werden. Liebenwein kehrt mit seiner Firma nach St. Veit zurück. Der 1895 gegründete Familienbetrieb musste Ende der 1980er-Jahre wegziehen, weil Wohngebäude zu nahe ans Industriegelände heranwuchsen.

    PHILIPP NOVAK

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