Kelag-Umsatz schwoll um 300 Millionen an
Stromstoß beim Kelag-Umsatz: Er stieg 2012 von 1,66 auf rund zwei Milliarden Euro. Ergebnis konstant bei 92 Millionen.

Foto © StöflinGrößtes Kelag-Projekt: Reißeck II
Den Anstieg um über 300 Millionen erklärt Kelag-Vorstand Hermann Egger mit Handelsgeschäften bei "hoher Volatilität im Strommarkt". Beim Ergebnis (EGT) schlugen die Zusatzgeschäfte nur mit geringen Margen durch. Nach Investitionen von 218 Millionen Euro blieb das Ergebnis auf dem Niveau von 2011 - rund 92 Millionen Euro. So viel will man auch 2013 erzielen, bei 233,8 Millionen Investitionen. Von absehbar 30 Millionen Euro Dividende bekommt der Verbund zehn, die RWE nun rund 11,5 und das Land nach Anteilsverkauf nur noch 8,5 Millionen.
RWE-Partnerschaft als "Zukunftstreiber"
Egger sieht die Partnerschaft mit RWE weiter als Zukunftstreiber. In Kärnten liefert die Kelag rund vier Milliarden kWh Strom (2012: plus 1,5 Prozent), davon erzeugt sie derzeit 2,8 Milliarden selbst. "Für die nächsten zehn Jahre planen wir Projekte für weitere 1,4 Milliarden kWh Strom aus eigener Erzeugung von erneuerbarer Energie", skizziert er den völligen Abschied vom Zukauf von Atomstrom für Kärnten. Im Inland ist Reißeck II das größte Projekt, auf dem Balkan hat die Kelag Kleinkraftwerke für 40 MW in Umsetzung, so viel wie ein Draukraftwerk. In Rumänien und Bulgarien werden 2013 Windanlagen mit 48 MW stehen.














