Medienfabrik Graz übernahm Leykam Buchverlag
Der älteste Grazer Buchverlag, Leykam, hat einen neuen Besitzer. Wie am Montag mitgeteilt wurde, hat die Medienfabrik Graz das Unternehmen übernommen, die Leykam Medien AG, bisher Alleineigentümerin, zog sich zurück.

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"Die Medienfabrik will mit ihrem Engagement dem Verlagshaus neue zukunftsorientierte Impulse geben sowie zusätzliche Akzente setzen", hieß es in einer Aussendung. Insbesondere sollen die Stärken wie wissenschaftliche Publikationen, Schulbücher, Austriaca, Styriaca und junge, v.a. steirische Literatur weiter gepflegt werden. Als vorteilhaft wird die größere Fertigungstiefe genannt, Initiativen sind in Richtung "elektronisches Buch" geplant. Das Team unter Geschäftsführer Wolfgang Hölzl bleibt unverändert.
Die Geschichte des Leykam-Verlages reicht zurück bis ins Jahr 1585, in dem von den Jesuiten die damalige Offizin Widtmannstätter gegründet wurde. Anfang des 19. Jahrhunderts übernahm Andreas Leykam den Verlag, der sich im Laufe des 20. Jahrhunderts vor allem als Schulbuchverlag einen Namen machte.
Bei der Medienfabrik Graz handelt es sich um die 1912 gegründete und 2002 verkaufte Amtsdruckerei des Landes, die kurz Besitz der Stadt Graz war und seit einem Mangement-Buy-Out 2006 im Eigentum der Mitarbeiter ist. 2007 wurde ein neuer Standort in der Dreihackengasse in Betrieb genommen, 70 Mitarbeiter machen im Jahr 9,3 Mio. Umsatz (2011).














