Ungarische Regierung beschloss weiteres Sparpaket
Die ungarische Regierung hat zum dritten Mal binnen sechs Wochen ein neues Sparpaket beschlossen. Mithilfe des neuen Pakets im Umfang von umgerechnet 316 Mio. Euro (90 Mrd. Forint) werde die staatliche Neuverschuldung im kommenden Jahr auf 2,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts gedrückt, sagte Regierungschef Orban.
Geplant sind demnach unter anderem eine dauerhafte Beibehaltung der vor zwei Jahren eingeführten Bankenabgabe und Steuererhöhungen für Energieversorger. Zudem soll eine gestaffelte Körperschaftssteuer von zehn, 19 und 50 Prozent eingeführt werden.
Ungarn hatte bereits Anfang Oktober Sparmaßnahmen in der Höhe von 397 Milliarden Forint angekündigt, Mitte Oktober folgte ein zweites Paket im Umfang von 367 Milliarden Forint. Die EU hatte im April aus Sorge um die ungarischen Staatsfinanzen Beihilfen in der Höhe von 495 Millionen Euro an Budapest eingefroren, diese aber freigegeben, nachdem Ungarn die Sanierung seines Budgets zugesichert hatte.














