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    Zuletzt aktualisiert: 15.11.2012 um 21:06 UhrKommentare

    "Innovation ist wie das tägliche Brot"

    Nachhaltigkeit und soziale Innovation sind die Trends, auf die Entwickler in den nächsten Jahren setzen müssen. Der Innovationskongress ist dabei die Plattform für den Austausch. Von Adolf Winkler und Thomas Cik

    Quelle © Kleine Online Innovationskongress: Es geht um die Zukunft

    Wenn wir so weitermachen, verbrauchen wir die Ressourcen von zwei Planeten. Es gibt aber keinen Planeten B." Mit dieser eindringlichen Warnung veranschaulichte Martin Curley die Megatrends bei Innovation: Damit Innovation "Shared Value", als einen Wert für viele hervorbringt, muss sie mit sozialer Innovation und Nachhaltigkeit einhergehen. Und um die Kreativität und Schwarmintelligenz vieler Beteiligter zu nutzen, wandelt sich offene Innovation zu Netzwerk-Innnovation, führte der Chef der Intel Labs Europa mit 40 Labors in denen 4000 Forscher arbeiten aus. Curley setzte gestern einen Höhepunkt auf dem Innovationskongress in Villach, auf dem mehr als 1000 Teilnehmer die Netzwerkidee im besten Sinne nutzen.

    "Innovation ist eine Kultur, die gelebt werden muss. Für uns ist sie das täglich Brot", sagte Monika Kircher, Vorstand bei Infineon. Was das bedeutet, merkte man an einer firmeninternen Innovation: Infineon überträgt die Konferenz weltweit in alle Werke.

    Wohlstands-Indikator

    "Innovation ist ein Indikator für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Der Alpen-Adria-Raum soll die innovativste Region Europas werden", so die Vision von Kongress-Begründer Peter Granig von der Fachhochschule Kärnten. "Kärnten hatte von 2002 bis 2009 den größten Zuwachs von Forschungsmitarbeitern und forschenden Unternehmen", hob IV-Vizepräsident Otmar Petschnig eine unbeachtete Dynamik Kärntens hervor. Österreich müsse eine Führungsrolle einnehmen, da genüge die Erhöhung der Innovationsprämie auf 10.000 Euro nicht. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl schlug 50.000 Euro Beteiligungsfreibetrag für strategische Innovations-Partnerschaften vor.

    In der EU erhält Österreich bei Forschungsmitteln für einen gesetzten Euro 1,3 Euro retour, so Wolfgang Burtscher, Leiter der Generaldirektion F&E bei der Europäischen Kommission. "Der noch größere Wert ist aber das internationale Netzwerk für unsere innovativen Unternehmen", so Burtscher.

    Dass dabei auch Firmen Geld in die Hand nehmen müssen, unterstrich David Hemker, Chef der Produktentwicklung bei LAM Research. Der Konzern wendet jedes Jahr zwischen 15 und 25 Prozent seines Umsatzes für Forschung auf. "Alle zwei Jahre ist unsere Technologie vollkommen überholt, würden wir weniger investieren, können wir gleich zusperren", erklärte Hemker.

    Jack Trout, Marketing-Stratege und Bestseller-Autor aus den USA, der via Live-Schaltung in Villach sprach, riet Unternehmen dazu, sich eindeutig zu positionieren, von den Mitbewerbern zu differenzieren und an diesem Fokus zu arbeiten. "Eine Innovation muss auch verkauft werden - ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis, oder eine mangelnde Implementierung lassen jede Innovation scheitern." Zudem warnte Trout: "Wer seinen Fokus aufgibt, läuft Gefahr, in die Belanglosigkeit abzudriften"

    ADOLF WINKLER und THOMAS CIK

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