Eilige Suche nach zweitem Vorstand
Die Stadtwerke Klagenfurt schreiben einen weiteren Direktorposten aus. Neben dem bisherigen Alleinvorstand Romed Karré soll ein zweiter, kaufmännischer Vorstand her.

Foto © Gert EggenbergerLeyroutz: "Wollen das Vieraugenprinzip"
Gerade hat die Klagenfurter Stadtwerke AG für 70 Millionen Euro 49 Prozent der Energie Klagenfurt vom Verbund zurückgekauft und pokert mit der Kelag um deren Einstieg. Eilig sucht nun der von Christian Leyroutz geführte Aufsichtsrat bis 1. 1. 2013 einen zweiten, kaufmännischen Vorstand neben dem bisherigen Alleinvorstand Romed Karré. Für seine Funktion wurde ein technischer Vorstand bis 1. 1. 2014 ausgeschrieben. "Ich bewerbe mich sicher wieder", so Karré. Leyroutz: "Karré hat seine Arbeit gut gemacht, er ist ein heißer Kandidat."
Für den kaufmännischen Vorstand ist Jus- oder Wirtschaftsstudium verlangt, vorzugsweise mit Führungserfahrung in der E-Wirtschaft. "Der Posten ist aber weder für Peter Jost noch für Claudia Koroschetz gedacht. Wir lassen uns politisch nicht beeinflussen, auch nicht von Gerüchten der letzten Zeit", sagte Leyroutz von sich aus. Magistratsdirektorin Koroschetz schließt es auf Anfrage auch aus: "Ich habe keinen Bedarf, mich zu verändern." Die Stadtwerke, mit EKG, Buslinien, Bestattung, Standbad und Hallenbad hätten "eine solche Größe erreicht, dass wir dort das Vieraugenprinzip im Vorstand haben wollen", begründet Leyroutz die Aufstockung. "Bis Jahresende müssen auch die Bestbieter für Biomasse und Gasabdeckung stehen", erklärt Bürgermeister Christian Scheider.














