Schwedenbomben-Firma Niemetz gerettet
Es ist ein Stück Wiener Tradition: Die zuletzt in finanzielle Schwierigkeiten geratene Süßwarenfirma Niemetz scheint vorerst gerettet. Rettungsanker ist der Verkauf des Firmengrundstücks.

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Die Firma Niemetz, bekannt durch Süßigkeiten wie die Schwedenbomben und Manja, dürfte offenbar gerettet sein. Wie der ORF berichtet, kann der Standort in der Wiener Aspangstraße durch den Verkauf des Firmengrundstücks erhalten werden. Der Traditionshersteller, der immerhin seit 120 Jahren in der Süßwarenbranche tätig ist, würde das Areal vom Käufer zurückmieten. Nach Informationen des ORF wurde von einem Käufer bereits ein Angebot gelegt, das von Niemetz angenommen wurde. Die Belegschaft und natürlich die heimischen Schwedenbombenfans können somit aufatmen.
Bekenntnis zum Standort Wien
Bereits seit Juni ausständige Zahlungen wie Gehälter wurden Anfang August ausbezahlt. Zum damaligen Zeitpunkt blickte man mit Zuversicht in den Herbst, da dieser traditionell eine der stärksten Jahreszeiten in der Branche ist. Bereits seit Beginn der Schwierigkeiten war für die Firma klar, dass ein Notverkauf an einen internationalen Mitbewerber "kein Szenario" darstellt, so Firmenanwalt Stephan Nitzl. Auch ein Bekenntnis zum Standort Wien wurde abgegeben.
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