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    Zuletzt aktualisiert: 09.10.2012 um 20:27 UhrKommentare

    Annäherung im Regal

    Weil kein Standort-Wachstum mehr möglich ist, wildern Österreichs Supermärkte im Terrain des Konkurrenten - und gleichen sich einander an.

    Sortimente werden immer ähnlicher

    Foto © FotoliaSortimente werden immer ähnlicher

    Hier noch eine Filiale, da noch ein Standort: Österreichs Lebensmittelhandel expandierte jahrelang ohne Rücksicht auf Verluste.

    Jetzt ist der Lebensmittelmarkt dicht. Für heuer rechnet Marktforscher Regioplan mit einem Wachstum von lediglich 2,4 Prozent, das wäre nur in etwa gleich hoch wie die Inflation. Schon hat ein Abbau der Standorte eingesetzt. Waren es 2005 noch 6200, sind es aktuell nur noch 5800. Vor allem Flächen unter 250 Quadratmetern brechen weg.

    Mit allen Registern arbeiten die großen Ketten nun an neuen Konzepten: Lidl (mit Sitz in Salzburg) hat den Anteil seiner in Österreich produzierten Produkte auf 25 Prozent aufgestockt. Für die Heumilch aus dem Zillertal, das Kärntner Legat-Brot und das steirische Kürbiskern-Sortiment lässt Geschäftsführer Brendan Proctor mit roten Herzen an der Regalfront und mit einer österreichweiten Kampagne werben. Proctor spricht sogar von einer "Neupositionierung von Lidl Österreich".

    Hofer holt sich indes immer mehr Top-Marken ins Haus. Die Rede ist von Coca Cola, Nutella oder Red Bull. Man hört, dass Starbucks-Kaffee oder sogar Nivea folgen sollen, Hofer selbst hält sich bedeckt. Indessen rüsten Billa und Spar ihren Eigenmarkenanteil auf. Die Betriebstypen und die Sortimente gleichen sich also immer mehr an. "Jeder fischt in den Gewässern des anderen", sagt Regioplan-Geschäftsführerin Hanna Bomba-Wilhelmi. "Wenn das so weiter- geht, kann man in 20 Jahren Billa von Hofer nicht mehr unterscheiden." Dass die Lebensmittel-Ketten sich auch ein gutes Stück vom frei werdenden Schlecker-Umsatz abschneiden wollen, tut das seinige dazu.

    Woran liegt das? Wilhelmi geht von der Grundannahme aus, dass "Österreich ein reiches Land ist": Die Filialisten würden sich eben an den großen Gruppen, und nicht an den Randgruppen orientieren. Die Kunden ihrerseits werden bequemer: Sie wollen auf einfache Art ihre Grundbedürfnisse stillen.


    Fläche stagniert

    Der Umsatz des österreichischen Lebensmittelhandels wird nach 17,83 Milliarden Euro 2011 heuer rund 18,26 Milliarden betragen.

    Die Verkaufsfläche stagniert seit Jahren bei drei Millionen Quadratmetern.

    Die Standorte werden weniger. Der Trend geht zu größeren Geschäftsflächen.

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